Bauernbund Brandenburg zum Berliner Kartoffelgeschenk: 4.000 Tonnen Raubtierkapitalismus

Als widerliche PR-Aktion zur Zerstörung regionaler Märkte hat der Bauernbund Brandenburg das von der Berliner Morgenpost unterstützte Projekt der sächsischen Osterland-Agrargesellschaft bezeichnet, in Berlin 4.000 Tonnen Kartoffeln zu verschenken, angeblich um das Klima zu schonen und Bedürftigen zu helfen. „Durch die gute Ernte sind Kartoffeln gerade billig, die Erzeugerpreise decken kaum die Produktionskosten“, sagte Bauernbund-Vorstand Timo Scheib.

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Protest an den Autobahnen: Bauernbund Brandenburg gegen Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten

Rund 120 Landwirte haben am 8. Januar mit ihren Traktoren elf Autobahnzufahrten in Brandenburg blockiert, um ihren Protest gegen das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Mercosur-Staaten zum Ausdruck zu bringen. „Es ist unfair, unsere Landwirtschaft einer Konkurrenz auszusetzen, die aufgrund schlechterer sozialer und ökologischer Standards billiger produzieren kann und ihre Überschüsse um jeden Preis in den europäischen Markt drücken möchte“, sagte Bauernbund-Brandenburg-Mitglied Mario Ortlieb, der die Veranstaltungen mit dem YouTuber Thomas Essig organisiert hat:

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Bauernbund Brandenburg fordert Schutzzölle gegen Getreideimporte aus der Ukraine

Der Bauernbund Brandenburg hat die Wiederherstellung des handelspolitischen Vorkriegszustandes bei einem Friedensschluss im Ukraine-Konflikt gefordert. „Die Zollgrenze zur Ukraine muss jedenfalls wieder geschlossen werden, keinesfalls darf das Land in die Europäische Union“, sagte Bauernbund-Präsident Lutz Wercham. Seit drei Jahren würden Billigimporte von Weizen, Gerste, Mais und Zuckerrüben sowie weiteren Agrarprodukten aus der Ukraine die Märkte in den europäischen Nachbarländern ruinieren mit desaströsen Einkommensverlusten vor allem bei den Marktfruchtbetrieben.

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Bauernbund Brandenburg verlangt Wiederaufnahme der Kartellrechtsreform: Lidl, Aldi, Rewe und Edeka zerschlagen!

Der Bauernbund Brandenburg hat seine Forderung nach Entflechtung marktbeherrschender Konzernstrukturen im Lebensmitteleinzelhandel bekräftigt. „Die aktuellen Tiefpreise für Milch und Butter simulieren nur Wettbewerb, tatsächlich halten Lidl, Aldi, Rewe und Edeka mit einem Umsatzanteil von zusammen 87 Prozent die Branche fest in ihrem Würgegriff, zulasten von Bauern und Verbrauchern“, sagte Bauernbund-Vizepräsident Jens Gerloff und verlangt, die von der letzten Bundesregierung vorgestellte, aber nie ernsthaft vorangetriebene Kartellrechtsreform wieder aufzunehmen.

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Bauernbund Brandenburg begrüßt Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht

Der Bauernbund Brandenburg hat die von der Landesregierung geplante Aufnahme des Wolfs in das Jagdrecht begrüßt, zugleich aber eine neue Wolfsverordnung angemahnt. „Die Möglichkeit der Jagd wird so lange wirkungslos bleiben wie der Wolf aufgrund Naturschutz unter ganzjährige Schonzeit fällt“, sagte Bauernbund-Vorstand Frank Michelchen. Deshalb müsse jetzt zügig die Wolfsverordnung überarbeitet werden, in der Ausnahmen geregelt sind, so der 59jährige Bio-Weidehalter aus Leibsch im Spreewald: „Wir wollen, dass das komplizierte Genehmigungsverfahren entfällt, das erst einsetzt, nachdem der Schaden entstanden ist. Der Jäger soll bereits schießen dürfen, wenn der Wolf sich unseren Viehweiden nähert. Der kommt nämlich nicht zum Kuscheln.“

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