FREIE BAUERN Brandenburg verlassen Arbeitsgruppe Wolf unter Protest

Kein WolfsfutterDie FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben ihre Mitarbeit an der vom Ministerium einberufenen Arbeitsgruppe Wolf eingestellt. „Wenn wir in der höchst umstrittenen Frage des Herdenschutzes eine neue Präventionsrichtlinie präsentiert bekommen, die bereits vom Minister unterschrieben ist, können wir uns die Diskussion auch sparen“, sagte Vorstandsmitglied Frank Michelchen, Biobauer aus Leibsch im Spreewald: „Wir sind nach wie vor bereit zum konstruktiven Gespräch über den Umgang mit Wölfen, aber wir sind uns zu schade, einen vorher von Nabu, BUND und Ministerialbürokratie ausgekungelten Text lediglich abzunicken.“

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FREIE BAUERN Brandenburg kritisieren Panikmache bei Schweinepest

Ein Wildschwein ist kein HausschweinDie FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben angesichts des amtlich bestätigten ASP-Verdachtsfalls bei einem Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße zu Besonnenheit im Umgang mit der Seuche gemahnt. „Ein Wildschwein ist kein Hausschwein“, sagte Vorstandsmitglied Thomas Kiesel, Ackerbauer aus Barsikow im Ruppiner Land: „Unsere Hausschweine-Bestände werden zu 99 Prozent in gut geschützten Ställen gehalten, und selbst wenn der Virus durch Unachtsamkeit eingeschleppt würde, kann er mit den normalen Methoden der Seuchenbekämpfung wirksam eingedämmt werden.“ Sinnvoll sei jetzt, den Jagddruck auf Wildschweine in der betroffenen Region massiv zu erhöhen. Für überzogen hält Kiesel dagegen Überlegungen, im Umkreis des Wildschweinfundes Ackerfrüchte nicht mehr abzuernten und zu vernichten: „Das hieße, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Alle Maßnahmen sollten darauf ausgerichtet sein, den volkswirtschaftlichen Schaden so gering wie möglich zu halten.“

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FREIE BAUERN verlangen enge Grenzen für die Ausweisung von Freiflächensolaranlagen

Solaranlagen gehören aufs DachDie FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben in einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Axel Vogel und Landesplanungsminister Guido Beermann Regelungen zum Schutz landwirtschaftlicher Flächen vor Freiflächensolaranlagen gefordert. „Wir unterstützen grundsätzlich die Energiewende und auch die Nutzung der Sonnenenergie als zentralen Baustein der Energiewende“, schreibt darin Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Paulsen, Milchviehhalter aus Zollchow in der Uckermark: „Die notwendige Ausweitung der solaren Kapazitäten sollte jedoch vorrangig auf Dächern, Siedlungs- und Konversionsflächen erfolgen und Acker oder Grünland nur im Ausnahmefall in Anspruch nehmen.“

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FREIE BAUERN fordern Abschuss von Wölfen, um die naturnahe Weidewirtschaft zu erhalten

Terror auf der WeideDie FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) haben auf die steigende Zahl der durch Wölfe getöteten Schafe und Kälber hingewiesen. „Allein im ersten Halbjahr 2020 hatten wir fast genauso viele gemeldete Nutztierrisse wie im ganzen Jahr 2019“, informiert Landessprecher Marco Hintze: „Hinter jedem dieser 332 Tiere steckt ein qualvoller Tod und persönliche Betroffenheit der Schäfer und Bauern, die alles dafür tun, dass ihre Tiere ein gutes Leben auf der Weide haben.“ Die Landesregierung müsse endlich die Konsequenzen ziehen und durch einen rigorosen Abschuss von Wölfen die Voraussetzungen für den Fortbestand der naturnahen artgerechten Weidewirtschaft schaffen, fordert der 48jährige Mutterkuhhalter aus Krielow im Havelland.

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Gemeinsame Agrarpolitik ab 2020: Wenn Subventionen, dann richtig

Sören Gripp bewirtschaftet 170 Hektar Acker mit Weizen, Gerste, Roggen, Silomais und Ackergras sowie Grünland und hält 110 Milchkühe sowie Mastrinder der Rasse Deutsche Rotbunte in Auufer in Schleswig-HolsteinSchon das Wort Subventionen! Es hat so einen Beigeschmack von Sozialhilfe de luxe. Da hilft auch der Begriff Direktzahlungen nicht weiter. Es geht um Geld, um viel Geld - darum, wer mehr und wer weniger kriegt und wofür. Die Vereinbarungen zum gemeinsamen Agrarhaushalt der Europäischen Union und ihre nationale Umsetzung sind die Königsdisziplin der Agrarpolitik: Wenn etwas zu gestalten ist, dann hier, und deshalb kommen wir wohl nicht herum um diese unappetitliche Diskussion.

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