In Sachsen-Anhalt hat sich 2024 eine Landesvertretung der FREIEN BAUERN mit einem jungen Team etabliert. Typisch für das Bundesland sind Getreide-, Raps- und Zuckerrübenfelder. Der Acker- und Pflanzenbau zählt hier hinsichtlich Erträgen und Qualität zu den Spitzenreitern in Deutschland. Mit rund 1,2 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche wird mehr als die Hälfte der Landesfläche agrarisch genutzt. Die Flächen sind dabei sehr heterogen: Sie reichen von den besonders fruchtbaren Böden der Magdeburger Börde bis hin zu den eher sandigen Standorten der Altmark und des Fläming.
Petra Wolter-Klußmann
FREIE BAUERN Sachsen-Anhalt
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht vor der Tür. Die FREIEN BAUERN haben den Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien Wahlprüfsteine zu landwirtschaftlichen Themen übermittelt. Anbei veröffentlichen wir die Antworten von die Linke– die Hauptaussagen sind in einem kurzen Abriss zusammengefasst, danach folgt der Originaltext.
Zusammenfassung:
Die Linke erklärt mehrfach, ein Agrarstrukturgesetz in Sachsen-Anhalt schaffen zu wollen – mit wirksamen Vorkaufsrechten, mehr Transparenz über Eigentumsverhältnisse und Bodentransaktionen sowie klaren Regeln gegen Landkonzentration. „Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen sollen vor allem diejenigen erhalten, die sie tatsächlich bewirtschaften.“ Share Deals in diesem Bundesland will die Partei unterbinden und bestehende bodenrechtliche Instrumente konsequent anwenden. Den Ausverkauf von Land möchte sie nicht nur stoppen, sondern sich auch für ein bundesweites Verbot von Share Deals einsetzen.
Thema Gentechnik: Die Partei lehnt eine Zulassung neuer gentechnischer Verfahren ohne Risikoprüfung, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung in Landwirtschaft und Lebensmittelkette ab.
Beim Düngerecht setzt sich die Linke Sachsen-Anhalt für eine Abkehr von pauschalen „roten Gebieten“ hin zu einer digitalen, verursachergerechten Stoffstrombilanz ein.
Die EU-Wiederherstellungsverordnung will die Partei konsequent umsetzen. Sie fordert eine dauerhafte finanzielle Beteiligung von Bund und EU, damit Länder und landwirtschaftliche Betriebe die Kosten nicht allein tragen müssen.
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht vor der Tür. Die FREIEN BAUERN haben den Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien Wahlprüfsteine zu landwirtschaftlichen Themen übermittelt. Anbei veröffentlichen wir die Antworten der CDU – die Hauptaussagen sind in einem kurzen Abriss zusammengefasst, danach folgt der Originaltext.
Zusammenfassung:
Für die CDU haben der Abbau von Dokumentations-, Berichts- und Nachweispflichten sowie die konsequente Digitalisierung von Antrags- und Genehmigungsverfahren Priorität. Ziel sind schnellere Verfahren und der Verzicht auf eine Übererfüllung der EU-Vorgaben.Bei importierten Lebensmitteln sollen dieselben hohen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, Rückstandskontrollen sowie Umwelt- und Produktionsstandards gelten wie für heimische Erzeuger. Wörtlich heißt es: „Das Mercosur-Abkommen darf nur dann zu einer stärkeren Marktöffnung führen, wenn gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleistet sind. Dabei gilt für uns der Grundsatz: Was in der Europäischen Union produziert wird, muss auch für importierte Agrarprodukte gelten. Deshalb setzen wir uns für wirksame Importkontrollen, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und transparente Kennzeichnungssysteme ein.“Thema Düngepolitik: Die CDU spricht sich für ein praxistaugliches Düngerecht auf wissenschaftlicher Grundlage aus. Der Landesverband Sachsen-Anhalt setzt sich für eine verursachergerechte Düngeverordnung ohne Rote Gebiete ein.Zudem lehnt die CDU die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung ab.
1. Wie werden Sie sich nach der Wahl für den Agrarsektor einsetzen?
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Zum diesjährigen 30. Geburtstag des Landeserntedankfests im Elbauenpark Magdeburg sind auch die FREIEN BAUERN Sachsen-Anhalt mit von der Partie. Das große Event am 20. und 21. September markiert das Ende der Erntezeit und stellt mit Tierschauen, Bauernmarkt und Technikausstellungen die Landwirtschaft in den Mittelpunkt.
Mit ihrem interessanten Angebot bereichern die FREIEN BAUERN das abwechslungsreiche Wochenendprogramm. Am Gemeinschaftsstand (zusammen mit dem Bauernbund und dem Forum Natur) erwartet die Besucher unter anderem eine anschauliche Miniaturlandschaft, die zeigt, wie ein Wirtschaftsdüngerkreislauf - also das Düngen mit organischen Substanzen - funktioniert.
