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Die FREIEN BAUERN in Sachsen-Anhalt diskutierten agrarpolitische Themen mit der Landtagsabgeordneten Dorothea Frederking von Bündnis 90/Die Grünen
Die Grünen in Sachsen-Anhalt haben das Ziel, wieder in den Landtag einzuziehen und - so Landtagsabgeordnete Dorothea Frederking - der Landwirtschaft eine Stimme für ihre vielfältigen Herausforderungen zu geben. Im Vorfeld der Wahl stimmte sie einem Gespräch mit den FREIEN BAUERN zu. Bundessprecher Alfons Wolff und Petra Wolter-Klußmann trafen Dorothea Frederking, die seit 15 Jahren die agrarpolitische Sprecherin der Grünen ist, in Magdeburg. In Fragen der Landwirtschaft bestand dabei nicht nur bei den Zielen, sondern teilweise auch bei der Vorgehensweise Einigkeit zwischen den Gesprächspartnern.
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht vor der Tür. Die FREIEN BAUERN haben den Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien Wahlprüfsteine zu landwirtschaftlichen Themen übermittelt. Anbei veröffentlichen wir die Antworten der FDP – die Hauptaussagen sind in einem kurzen Abriss zusammengefasst, danach folgt der Originaltext.
Zusammenfassung:
Die FDP plädiert für weniger Bürokratie – so soll bei bestimmten Förderungen weniger kontrolliert und dokumentiert werden müssen, indem eine Fehlertoleranz von fünf Prozent der geförderten Fläche eingeführt wird.
Nach Aussage der Partei schränken die gemeinsamen EU-Regeln für Landwirtschaft und Binnenmarkt den Spielraum für die Umsetzung des nationalen Landwirtschafts-gesetzes deutlich ein.
Die Liberalen lehnen eine Bevorzugung oder Benachteiligung bestimmter Betriebsformen und -größen sowie Eigentumsarten ab. Sie würden es begrüßen, wenn der Bund Steuerumgehungen bei sogenannten Share Deals stärker bekämpft. Das Bundesland könne dies jedoch nicht selbst regeln, da ihm dafür die Gesetzgebungskompetenz fehle. Bei der Wiederherstellungsverordnung gibt es laut FDP kein Zurück mehr, Deutschland ist verpflichtet, die Verordnung umzusetzen. Die Liberalen stehen der Verordnung allerdings sehr kritisch gegenüber.
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Die FREIEN BAUERN in Sachsen-Anhalt diskutierten agrarpolitische Themen mit dem AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Roi
Für die AfD in Sachsen-Anhalt scheint es derzeit gut zu laufen: In den neuesten Umfragewerten liegt sie fast doppelt so stark wie die CDU. Für ein Gespräch mit den FREIEN BAUERN zeigten sich die „Blauen“ offen - vor wenigen Wochen trafen Bundessprecher Alfons Wolff und Petra Wolter-Klußmann mit dem AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Roi zusammen, der ein studierter Agrarwissenschaftler ist.
Bei einem gesonderten Fototermin übergab Alfons Wolff dem AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund die Wahlprüfsteine der FREIEN BAUERN.
Falls die AfD in Sachsen-Anhalt in Regierungsverantwortung kommt, sollen die Bereiche Landwirtschaft und Umwelt wieder in einem Ministerium gebündelt werden, um dort effektiver und zielorientierter arbeiten zu können, sagte Daniel Roi im Gespräch. Bei der Besetzung der Ministerien soll fachliche Kompetenz das entscheidende Kriterium sein.
Die Einflussmöglichkeiten auf die von der EU vorgegebenen Regelungen, die anschließend in nationales Recht umgesetzt werden müssen, schätzte der AfD-Landtagsabgeordneten derzeit als gering ein. Er verwies darauf, dass die Zuständigkeit dafür in erster Linie beim Bund liege und zunächst dort ein Umdenken stattfinden müsse. Nichtsdestotrotz würden bereits heute über Ausschüsse und Arbeitsgruppen, in denen er selbst mitwirkt, neue Denkansätze in die Bundespolitik eingebracht.
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht vor der Tür. Die FREIEN BAUERN haben den Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien Wahlprüfsteine zu landwirtschaftlichen Themen übermittelt. Anbei veröffentlichen wir die Antworten von die Linke– die Hauptaussagen sind in einem kurzen Abriss zusammengefasst, danach folgt der Originaltext.
Zusammenfassung:
Die Linke erklärt mehrfach, ein Agrarstrukturgesetz in Sachsen-Anhalt schaffen zu wollen – mit wirksamen Vorkaufsrechten, mehr Transparenz über Eigentumsverhältnisse und Bodentransaktionen sowie klaren Regeln gegen Landkonzentration. „Zugang zu landwirtschaftlichen Flächen sollen vor allem diejenigen erhalten, die sie tatsächlich bewirtschaften.“ Share Deals in diesem Bundesland will die Partei unterbinden und bestehende bodenrechtliche Instrumente konsequent anwenden. Den Ausverkauf von Land möchte sie nicht nur stoppen, sondern sich auch für ein bundesweites Verbot von Share Deals einsetzen.
Thema Gentechnik: Die Partei lehnt eine Zulassung neuer gentechnischer Verfahren ohne Risikoprüfung, Rückverfolgbarkeit und Kennzeichnung in Landwirtschaft und Lebensmittelkette ab.
Beim Düngerecht setzt sich die Linke Sachsen-Anhalt für eine Abkehr von pauschalen „roten Gebieten“ hin zu einer digitalen, verursachergerechten Stoffstrombilanz ein.
Die EU-Wiederherstellungsverordnung will die Partei konsequent umsetzen. Sie fordert eine dauerhafte finanzielle Beteiligung von Bund und EU, damit Länder und landwirtschaftliche Betriebe die Kosten nicht allein tragen müssen.
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Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht vor der Tür. Die FREIEN BAUERN haben den Spitzenkandidaten der verschiedenen Parteien Wahlprüfsteine zu landwirtschaftlichen Themen übermittelt. Anbei veröffentlichen wir die Antworten der CDU – die Hauptaussagen sind in einem kurzen Abriss zusammengefasst, danach folgt der Originaltext.
Zusammenfassung:
Für die CDU haben der Abbau von Dokumentations-, Berichts- und Nachweispflichten sowie die konsequente Digitalisierung von Antrags- und Genehmigungsverfahren Priorität. Ziel sind schnellere Verfahren und der Verzicht auf eine Übererfüllung der EU-Vorgaben.Bei importierten Lebensmitteln sollen dieselben hohen Anforderungen an Lebensmittelsicherheit, Rückstandskontrollen sowie Umwelt- und Produktionsstandards gelten wie für heimische Erzeuger. Wörtlich heißt es: „Das Mercosur-Abkommen darf nur dann zu einer stärkeren Marktöffnung führen, wenn gleiche Wettbewerbsbedingungen gewährleistet sind. Dabei gilt für uns der Grundsatz: Was in der Europäischen Union produziert wird, muss auch für importierte Agrarprodukte gelten. Deshalb setzen wir uns für wirksame Importkontrollen, eine lückenlose Rückverfolgbarkeit und transparente Kennzeichnungssysteme ein.“Thema Düngepolitik: Die CDU spricht sich für ein praxistaugliches Düngerecht auf wissenschaftlicher Grundlage aus. Der Landesverband Sachsen-Anhalt setzt sich für eine verursachergerechte Düngeverordnung ohne Rote Gebiete ein.Zudem lehnt die CDU die Umsetzung der EU-Wiederherstellungsverordnung ab.
1. Wie werden Sie sich nach der Wahl für den Agrarsektor einsetzen?
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Wasser gilt als das Gold des 21. Jahrhunderts.
Die gute Nachricht ist: Dieser „Goldschatz“ steht in Deutschland grundsätzlich allen gleichermaßen zur Verfügung. Wasser ist ein Gemeingut, dessen Nutzung jedermann in Anspruch nehmen kann. Im langjährigen Mittel beträgt das potenzielle Wasserangebot in Deutschland rund 188 Milliarden Kubikmeter pro Jahr (Stand 2021).
Aber gelten bei der Wassernutzung tatsächlich für alle dieselben Bedingungen?
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Mit einem 34 Punkte umfassenden Reformpaket will Bundeskanzler Merz Deutschlands Wirtschaft wieder in Schwung bringen – Anfang Juli legten Union und SPD ihre Beschlüsse vor. Nur: die Landwirtschaft kommt in diesem gewichtigen Vorhaben nicht vor. Null Punkte also für die heimischen Bauern. Sie gingen – einmal mehr – leer aus.
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„Wettbewerbsverzerrung, die wir nicht aushalten“ und „Jeder Taschendieb wird besser behandelt“: Mit deutlichen Worten zu billigen Importwaren und behördlicher Kontrollüberwachung spricht Alfons Wolff knapp eine Stunde lang Klartext bei „Schuler! Fragen, was ist“. Der Nius-Politikchef Ralf Schuler interviewt in seiner populären Sendung den Bundessprecher der FREIEN BAUERN zu den aktuell brennenden Themen der deutschen Landwirtschaft – darunter komplizierte Förderregelungen, internationale Handelsabkommen, überbordende Bürokratie, die EU-Agrarpolitik, Saatgutlizenzen und vieles mehr.
Hier kann das vollständige Interview abgerufen werden: Deutschlands Bauern am Limit? Freie-Bauern-Chef im Schuler-Interview
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Ohne ausländische Arbeitskräfte läuft auf vielen Höfen nichts mehr. Ob Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Bayern – landauf, landab fehlen Arbeitskräfte in der Landwirtschaft.
„Das deutsche Sozial- und Abgabensystem setzt zu wenige Anreize, eine Arbeit aufzunehmen – schon gar nicht in der Landwirtschaft. Man findet kaum noch einen Deutschen, der die Bereitschaft hat, mit auf dem Hof zu arbeiten,“ sagt der Bundessprecher der FREIEN BAUERN, Alfons Wolff, der einen Agrarbetrieb in Sachsen-Anhalt bewirtschaftet. Er fügt an: „Wir kriegen Arbeitskräfte aus Rumänien, weil der Mindestlohn hier im Vergleich zu ihrem Heimatland deutlich attraktiver ist. Bei den Polen ist dieser Lohnvorteil inzwischen weitgehend verschwunden – deshalb entscheiden sich immer weniger dafür, zum Arbeiten nach Deutschland zu kommen.“
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Der Wolf wurde vor wenigen Monaten in das Bundesjagdgesetz aufgenommen, gleichzeitig ist er durch das Naturschutzrecht geschützt. Seit Anfang 2026 befindet sich das Wolfsmanagement bundesweit im Wandel: die einzelnen Länder arbeiten daran, ihre Verordnungen an die neuen rechtlichen Rahmenbedingungen anzupassen.
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Liebe Mitstreiter,
anbei erhaltet ihr den Rückblick auf unser Deutschlandtreffen 2026. Das Dokument fasst die wichtigsten Inhalte, Beschlüsse und Entwicklungen zusammen und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte unserer gemeinsamen Arbeit.
Vielen Dank für euren Einsatz und eure Unterstützung. Gemeinsam setzen wir uns weiterhin mit Nachdruck für die Interessen unserer bäuerlichen Familienbetriebe ein.
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Wem gehört heutzutage eigentlich das Saat- und Pflanzgut, auf dem unsere Landwirtschaft basiert? „Uns Bauern jedenfalls nicht,“ sagt Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN Deutschland, „denn die Rechte am Saat- und Pflanzgut liegen heute vielfach bei den Pflanzenzüchtern und werden durch Sortenschutz- und Patentrechte abgesichert. Dadurch fehlt den Landwirten der freie Zugang zur Natur - die Pflanzen, die wir anbauen, gehören uns nicht mehr. Die Saatgut-Treuhand fordert immer wieder Gebühren, und schlägt daraus wirtschaftlichen Vorteil.“