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Freie Bauern
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Strom muss fließen - nicht nur bei Wind und Sonnenschein
Strom muss fließen - nicht nur bei Wind und Sonnenschein

FREIE BAUERN widersprechen: Energiewende ist nicht gescheitert

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 4. August 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, weisen aktuelle Überlegungen für eine Neuausrichtung der Energiepolitik auf Atomkraft und Braunkohle entschieden zurück. „Die Energiewende ist nicht gescheitert, sondern sie hat unsere Volkswirtschaft deutlich unabhängiger und umweltfreundlicher gemacht, auch durch das Engagement vieler Agrarbetriebe“, stellte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN, klar: „Problematisch sind allerdings die fehlende Integration der erneuerbaren Energien in die Stromversorgung und der nach wie vor steigende Strombedarf.“ Insofern sei es eher angebracht, von Staatsversagen bei der Umsetzung der Energiewende zu sprechen, meint der 50jährige Landwirt aus dem brandenburgischen Krielow. Der Bauernbund Brandenburg, aus dem die FREIEN BAUERN vor zwei Jahren hervorgegangen sind, hatte jahrzehntelang und letztlich erfolgreich gegen die Abbaggerung märkischer Dörfer durch neue Braunkohle-Tagebaue gekämpft.

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Natur ist überall - Renaturierung nur eine eigentumsfeindliche Ideologie
Natur ist überall - Renaturierung nur eine eigentumsfeindliche Ideologie

FREIE BAUERN wehren sich gegen großflächige Verbotsplanungen der EU-Kommission

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 31. Juli 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben an Bundesregierung und Europaparlament appelliert, das von der EU-Kommission vorgelegte Naturschutzpaket abzulehnen. „Die stillschweigende Ausweisung riesiger Schutzgebiete, in denen nachträglich ein Bewirtschaftungsverbot nach dem anderen ausgesprochen wird, entwertet unser Eigentum, gefährdet unsere Ernährungssicherheit und konterkariert den Naturschutzgedanken“, sagte Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Nach den Plänen der Kommission soll auf etwa zwanzig Prozent der deutschen Agrarfläche konventionelle Landwirtschaft untersagt werden, die Erträge würden sich dort mindestens halbieren, befürchtet der 51jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Das bedeutet eine Ausdehnung des Ökolandbaus durch Zwang, nachdem absehbar ist, dass die ideologisch erwünschten Zuwächse am Markt nicht zu erzielen sind.“

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Bei einer Halbierung der Nutztierbestände würden wertvolle Ressourcen verkommen
Bei einer Halbierung der Nutztierbestände würden wertvolle Ressourcen verkommen

FREIE BAUERN kritisieren Grüne für geplante Lebensmittelvernichtung

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 22. Juli 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben der grünen Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Silvia Bender vorgeworfen, durch tierhaltungsfeindliche Vorgaben Wohlstand und Sicherheit der gesamten Gesellschaft zu gefährden. „Die von Bender verkündete Zielmarke, unsere Nutztierbestände mittelfristig zu halbieren, ist volkswirtschaftlich falsch, ökologisch verheerend und kann zu Hunger und Elend auch in Deutschland führen“, sagte Christian Linne von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Würden die Grünen glaubwürdige Agrarpolitik machen, müssten sie sich für mehr bäuerliche Tierhaltung in vieharmen Regionen einsetzen und für eine Verringerung der Futtermittelimporte aus Übersee, meint der 49jährige Ackerbauer aus dem niedersächsischen Sottmar: „Keine von ihren alten Forderungen haben die Grünen bisher umgesetzt, statt dessen betreiben sie mit immer neuen sinnlosen Auflagen den flächendeckenden Rückgang der Tierproduktion und damit Lebensmittelvernichtung in immer größerem Ausmaß.“

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Solidarität mit ihren niederländischen Berufskollegen bekundeten Bauern gestern auf Autobahnbrücken überall in Deutschland
Solidarität mit ihren niederländischen Berufskollegen bekundeten Bauern gestern auf Autobahnbrücken überall in Deutschland

FREIE BAUERN: Niederländische Regierung handelt verantwortungslos

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 11. Juli 2022

Zu den anhaltenden Bauernprotesten in den Niederlanden nimmt der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff wie folgt Stellung: "Unsere niederländischen Berufskollegen kämpfen für die richtige Sache. Deshalb beteiligen sich viele unserer Mitglieder auch an Solidaritätsbekundungen im ganzen Land. Natürlich können wir von hier aus nicht jedes Detail der Probleme und Proteste beurteilen. Aber das Vorgehen der niederländischen Regierung gegen ihre Landwirtschaft halten wir für verantwortungslos und sehen darin eine Missachtung des bäuerlichen Berufsstandes, die in Zeiten weltweiter Lebensmittelknappheit zunehmend zur Gefahr für die gesamte Gesellschaft wird. Wir haben in Deutschland leider ganz ähnliche Tendenzen: Auch bei uns geht es schon lange nicht mehr um Nitrat im Grundwasser, sondern unsere leistungsfähige heimische Landwirtschaft steht den Exportinteressen der Industrie im Weg und das Großkapital will unsere wertvollen Äcker und Wiesen haben, am liebsten für wenig Geld. Mit angeblichen Umweltauflagen sollen wir mürbe gemacht werden. Jeder bäuerliche Familienbetrieb, der unter den gegenwärtigen agrarpolitischen Bedingungen solide weiter wirtschaftet, leistet Widerstand. Vor der Entschlossenheit und dem Durchhaltewillen der niederländischen Berufskollegen haben wir deshalb höchsten Respekt und wir wünschen ihnen von Herzen Erfolg!"

Passend zur Grillsaison: Mitmachen bei vw-panne.de
Passend zur Grillsaison: Mitmachen bei vw-panne.de

FREIE BAUERN gegen Autokonzern ... nach fleischfreier Kantine kommen VW-freie Landschaften

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 8. Juli 2022

Im April hatten die FREIEN BAUERN den VW-Konzern aufgefordert, sich für sein bauernfeindliches Marketing zu entschuldigen, jetzt wehrt sich die Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe mit einer gezielten Kampagne. „Fleischfreie Kantine, milchfreies Stadion – VW steht heute leider für Veganer Wahnsinn. Wir stehen zu unseren Bauern und kaufen deshalb keinen VW mehr“, heißt es auf der soeben freigeschalteten Internetseite vw-panne.de, wo jeder unterzeichnen kann. „Wenn sich der zweitgrößte Autohersteller der Welt und Abgasbetrüger auf unsere Kosten profilieren möchte, muss er mit Konsequenzen rechnen“, sagte Cord Meyer, stellvertretender Landessprecher der FREIEN BAUERN Niedersachsen, der auf seine Anfrage beim Konzern nur arrogante Ablehnung erfahren hat, und sieht in der Zukunft bereits VW-freie Landschaften: „Wir wollen mit der Kampagne unsere Mitglieder unterstützen und allen Freunden eine Plattform bieten, sich mit uns Bauern zu solidarisieren.“ Die Seite enthält auch Tipps für VW-Besitzer, die ihren Wagen nicht gleich abstoßen können, sowie Informationen über die bäuerliche Nutztierhaltung und ihre Bedeutung für natürliche Kreisläufe und regionale Wertschöpfung.

(Der Link auf VW-Panne ist nicht mehr aktiv, weil die Kampagne beendet ist)

Für eine Zukunftskommission sind wir 2019 nicht auf die Straße gegangen
Für eine Zukunftskommission sind wir 2019 nicht auf die Straße gegangen

FREIE BAUERN zum Jahrestag: Bericht der Zukunftskommission gehört in die Versenkung

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 6. Juli 2022

Ein Jahr nach Übergabe des Abschlussberichts der Zukunftskommission Landwirtschaft an die Bundesregierung sehen sich die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, in ihrer Ablehnung bestätigt. „Die Experten haben ganz offenkundig in die falsche Glaskugel geschaut“, sagte Jann-Harro Petersen von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN mit Blick auf die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Versorgungskrise: „Heute dient das Papier denkfaulen Politikern als Legitimation dafür, stur an ihren Plänen zur Reduzierung der inländischen Agrarproduktion festzuhalten.“ Die nach den Bauernprotesten 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingerichtete Kommission hatte der deutschen Landwirtschaft gigantische Umweltschäden unterstellt und daraus die Notwendigkeit einer staatlich gelenkten Transformation abgeleitet, kritisiert der 45jähige Milchviehhalter aus Tating in Schleswig-Holstein: „Diese wirklichkeitsfremde Herangehensweise führt zu Frust und Druck und Zukunftsangst auf den Höfen und sollte baldmöglichst in der Versenkung verschwinden.“

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Moor in Ostfriesland: Özdemir und Lemke wollen an die Flächen ran, das Grundwasser interessiert nicht
Moor in Ostfriesland: Özdemir und Lemke wollen an die Flächen ran, das Grundwasser interessiert nicht

FREIE BAUERN: Grüne Minister erfinden Grundwasserprobleme, um Landwirtschaft zu reduzieren

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 3. Juli 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben sich entschieden gegen die von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke geplante Ausdehnung der Dünge-Auflagen in Gebiete ausgesprochen, wo überhaupt keine Überschreitungen der Nitratwerte im Grundwasser feststellbar sind. „Es ist absurd, durch Herausrechnen des natürlichen Nitratabbaus höhere Werte anzusetzen und damit Flächen, auf denen tatsächlich keine Belastungen vorliegen, dennoch als belastete Gebiete auszuweisen“, heißt es in einer Stellungnahme des niedersächsischen Landessprechers Fokko Schumann zum Referentenentwurf für eine Änderung der Grundwasserverordnung. Im Ergebnis läuft die geplante Novelle auf eine reduzierte Düngung und damit schlechtere Erträge für die betroffenen Betriebe hinaus, obwohl diese seit jeher umweltgerecht wirtschaften, kritisiert der 40jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Berumbur: „Das ist pure Willkür, komplett unwissenschaftlich und aus unserer Sicht auch rechtlich nicht zu halten.“

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Thomas Frenk
Thomas Frenk

FREIE BAUERN mit neuen Kräften an der Spitze

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 24. Juni 2022

Christian LinneJann-Harro PetersenThomas Frenk, Christian Linne und Jann-Harro Petersen verstärken die Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Das bisher fünfköpfige höchste Gremium der bäuerlichen Interessenorganisation wächst damit auf acht Landwirte, die alle aus verschiedenen Regionen Deutschlands stammen. „Wir freuen uns, dass wir drei sehr engagierte und kompetente Berufskollegen für diese Aufgabe gewinnen konnten und damit in der Spitze noch schlagkräftiger werden als bisher“, freut sich Bundessprecher Alfons Wolff, der die Erweiterung der Bundesvertretung nach Absprache mit deren weiteren Mitgliedern Marco Hintze, Peter Guhl, Ralf Ehrenberg und Georg Straller auf dem Deutschlandtreffen der FREIEN BAUERN in Ziegenhagen bekanntgab.

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Hier wird kassiert: Zwischen Bauern und Verbrauchern haben sich Monopole breit gemacht
Hier wird kassiert: Zwischen Bauern und Verbrauchern haben sich Monopole breit gemacht

FREIE BAUERN unterstützen Habecks Überlegungen zur Entflechtung der Monopole

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 13. Juni 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Pläne von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck für eine Verschärfung des Kartellrechts begrüßt. „Der durch den vereitelten Tankrabatt offen zutage getretene Machtmissbrauch der Mineralölkonzerne ist kein Einzelfall – auch in den vor- und nachgelagerten Bereichen der Landwirtschaft verhindern Monopole den Wettbewerb zulasten von Erzeugern und Verbrauchern“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Von den diskutierten Instrumenten interessiere ihn weniger die Gewinnabschöpfungssteuer, entscheidend sei eine gesetzliche Grundlage zur Entflechtung marktbeherrschender Strukturen, so der 57jährige Schweinemäster aus dem bayerischen Ipflheim: „Durch Wiederherstellung von Wettbewerb lässt sich unsere heimische Landwirtschaft stabilisieren und die Inflation eindämmen.“

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Nie war Dung so wertvoll wie heute - nur der Bundeslandwirtschaftsminister hats noch nicht kapiert
Nie war Dung so wertvoll wie heute - nur der Bundeslandwirtschaftsminister hats noch nicht kapiert

FREIE BAUERN werfen Özdemir vor, neue sinnlose Dünge-Auflagen an der Öffentlichkeit vorbei durchzupeitschen

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 6. Juni 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben die öffentliche Beteiligung zur vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Verwaltungsvorschrift über die Ausweisung belasteter Gebiete nach Düngeverordnung als „Farce“ bezeichnet. „Bei Gebietsabgrenzung, Messnetz und technischen Anforderungen handelt es sich um eine hoch komplexe, in den letzten Jahren extrem kontrovers diskutierte Materie“, sagte Fokko Schumann, Landessprecher der FREIEN BAUERN Niedersachsen, der zusammen mit Jens Soeken den Vorgang bearbeitet hat: „Wenn Özdemir von über 60 beteiligten Verbänden verlangt, dass sie zu einem aus heiterem Himmel versandten 35seitigen Referentenentwurf innerhalb nur eines Tages Stellung nehmen sollen, kann niemand mehr ernsthaft glauben, dass der Minister an der Meinung der Betroffenen interessiert wäre.“ Es dränge sich vielmehr der Verdacht auf, dass die Ministerialbürokratie hier einen mit den einschlägigen Lobbyisten ausgearbeiteten Plan an der Öffentlichkeit vorbei durchpeitschen wolle, so der Landwirt aus dem ostfriesischen Berumbur.

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Christian Linne (r) mit Barbara Otte-Kinast und Berufskollegen vor dem Landtag
Christian Linne (r) mit Barbara Otte-Kinast und Berufskollegen vor dem Landtag

FREIE BAUERN Niedersachsen wollen trotz EU-Vorgaben im Winter pflügen

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Kategorie: FREIE BAUERN Niedersachsen
Veröffentlicht: 22. Mai 2022

Die FREIEN BAUERN Niedersachsen haben in einem Schreiben an Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast Vorschläge gemacht, wie durch Nutzung von auf Landesebene bestehenden Spielräumen die gröbsten Fehler der europäischen Agrarpolitik (GAP) abgemildert werden können. „Wir brauchen praktikable Ausnahmen bei der Pflicht zur Bodenbedeckung, zum Fruchtwechsel und zur Behandlung der nichtproduktiven Flächen“, wünscht sich Christian Linne, Mitglied der Landesvertretung der FREIEN BAUERN, der am Dienstag mit der Ministerin über deren Inititative zur landesspezifischen Ausgestaltung der GAP gesprochen hat: „Da wir beim Bund nur zögerliche Zugeständnisse an die veränderte Versorgungslage wahrnehmen, sehen wir im Agieren der Bundesländer momentan die einzige Chance, die GAP zumindest in den Teilbereichen zu korrigieren, die besonders deutlich der guten fachlichen Praxis widersprechen.“

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Ist Kritik an grüner Agrarpolitik jetzt ein Sicherheitsrisiko?
Ist Kritik an grüner Agrarpolitik jetzt ein Sicherheitsrisiko?

FREIE BAUERN zur G7-Verlegung: Friedliche Demonstranten werden in die Nähe von Terroristen gerückt

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 14. Mai 2022

Die FREIEN BAUERN haben von Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl eine sofortige umfassende Aufklärung über die Verlegung der G7-Agrarministerkonferenz von Schloss Hohenheim an einen geheimen Ort gefordert. „Es kann nicht sein, dass friedlich demonstrierende Bauern dadurch in die Nähe von Terroristen gerückt werden“, sagte Politikreferent Reinhard Jung und reagierte damit auf den Polizeihinweis, die heutige Traktordemonstration habe den Ausschlag für die Sicherheitsmaßnahme gegeben. Die FREIEN BAUERN hatten gestern auf einer polizeilich genehmigten Mahnwache vor Schloss Hohenheim in Stuttgart eine Einladung an Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir ausgesprochen, sich auf einem nahe gelegenen Milchviehbetrieb über die Bedeutung der bäuerlichen Tierhaltung für die Lebensmittelversorgung zu informieren – völlig grundlos hatte der Minister sie daraufhin im SWR-Interview am Abend als „radikalen Rand“ bezeichnet. Auf der heutigen, von LSV Baden-Württemberg angemeldeten Demonstration mit 20 Traktoren hing unter anderem ein Transparent „Herr Özdemir, wir sind kein radikaler Rand“. Er könne nicht erkennen, weshalb sachlich vorgetragene Kritik an der Politik des Ministers die Sicherheit einer internationalen Konferenz beeinträchtige, so Jung: „Wir möchten Rechenschaft darüber, weshalb diese Entscheidung getroffen wurde, die nicht nur friedliche Demonstranten in ein falsches Licht rückt, sondern auch den Steuerzahler einen mindestens fünfstelligen Betrag kostet.“

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