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Freie Bauern
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Rinder verwerten Gras, das selbst Vegetarier nicht essen können
Rinder verwerten Gras, das selbst Vegetarier nicht essen können

FREIE BAUERN halten Lauterbachs Fleisch-Thesen für Wichtigtuerei

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 28. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Forderung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach nach einer drastischen Reduzierung des Fleischkonsums aus Gesundheits- und Klimaschutzgründen als „pseudowissenschaftliche Wichtigtuerei“ zurückgewiesen. „Unsere Nutztiere können mit ihrer Atmung gar nicht mehr Treibhausgase ausstoßen als ihre Futterpflanzen vorher durch Photosynthese gebunden haben“, erklärt Reinhard Jung, Politikreferent der FREIEN BAUERN und selber Biolandwirt aus dem brandenburgischen Lennewitz: „Sicher ist ein übermäßiger Fleischkonsum nicht gesund – man sollte sich generell nicht überfressen – aber Herr Lauterbach ist hoffentlich auch aufgefallen, dass die durchschnittliche Lebenserwartung trotz unserer gegenwärtigen Ernährungsgewohnheiten steigt.“

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Mineralisch oder organisch - unsere Pflanzen brauchen Nährstoffe
Mineralisch oder organisch - unsere Pflanzen brauchen Nährstoffe

FREIE BAUERN wollen Düngeverordnung aussetzen, um die Ernte zu sichern

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 25. Februar 2022
Schlagwörter: Düngeverordnung

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung aufgefordert, die Düngeverordnung 2020 auszusetzen und auch die Planungen für eine Ausweitung der so genannten roten Gebiete auf Eis zu legen. „Angesichts der bereits heute bestehenden gravierenden Düngerknappheit, die sich noch verschärfen wird, müssen wir alle verfügbaren Nährstoffe an die Pflanzen bringen und dürfen die Betriebe nirgendwo mit irgendwelchen fachlich ohnehin umstrittenen Auflagen einschränken“, argumentiert Jens Soeken von den FREIEN BAUERN Niedersachsen. Jede politisch motivierte Verringerung der heimischen Lebensmittelproduktion könne für die Versorgung der Bevölkerung im kommenden Jahr schwer wiegende Folgen haben, so der 41jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel: „Durch den Krieg in der Ukraine droht der Ausfall weltweit wichtiger Anbaugebiete für Getreide. In einer solchen Situation darf sich ein vorausschauend handelnder Staat nicht darauf verlassen, dass man überlebenswichtige Güter jederzeit überall auf der Welt einkaufen kann.“

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Oben verliert man manchmal die Witterung
Oben verliert man manchmal die Witterung

FREIE BAUERN Brandenburg: Geplantes Jagdrecht würde Landeigentümer zu Bittstellern herabstufen

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Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Veröffentlicht: 17. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben sich entschieden gegen den Entwurf für ein neues Jagdgesetz ausgesprochen: „Das vorliegende Papier ist nicht einmal eine Gesprächsgrundlage“, sagte Landesvorstand Frank Michelchen: „Die geplante Zersplitterung der Reviere und die mögliche Einführung von Abschusspflichten würde jede Freude an der Jagd in einem bürokratischen Chaos ersticken – ohne engagierte Jäger haben wir Bauern aber ein Problem.“ Durch die Summe praxisferner Regelungen könnte sich die Absicht des Gesetzgebers, die Wildbestände zugunsten des Waldes zu dezimieren, in ihr Gegenteil verkehren und wiederum staatliches Eingreifen erforderlich machen, mutmaßt der 56jährige Biobauer aus Leibsch im Spreewald, der selber zur Jagd geht: „Am Ende bestellt der Staat die Jäger und wir Landeigentümer werden wieder zu Bittstellern wie vor 200 Jahren – nur eben nicht mehr beim Adel, sondern künftig beim Amtsdirektor.“

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Dummer Fehler ... aber mit System: Dem LEH ist es völlig gleich, woher die Lebensmittel kommen.
Dummer Fehler ... aber mit System: Dem LEH ist es völlig gleich, woher die Lebensmittel kommen.

FREIE BAUERN gegen Verbrauchertäuschung: Herkunft von Lebensmitteln muss ausgewiesen werden

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 15. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die dringliche Umsetzung der im Koalitionsvertrag vereinbarten Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel angemahnt. „Der Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher nach heimischen Produkten muss ins Leere laufen, so lange Lebensmitteleinzelhandel und Industrie weiter täuschen und verschleiern dürfen“, sagte Christian Linne von den FREIEN BAUERN Niedersachsen anlässlich der aktuellen Sonderangebote von Edeka, in denen billiger Rohrzucker aus Übersee als nachhaltig erzeugtes norddeutsches Produkt angepriesen wird. Bei den zähen Verhandlungen des vergangenen Jahres mit den großen Handelsketten sei deutlich geworden, dass die Konzerne von sich aus kein Interesse an einer ehrlichen Deklaration ihrer Waren hätten, so der 49jährige Rübenbauer aus Sottmar im Braunschweiger Land: „So lange sie zum Beispiel Deutsche Markenbutter aus tschechischer Milch verkaufen, können sie auch die Preise drücken. Hier ist die Bundesregierung gefragt, um endlich Transparenz in den Ladenregalen und damit bessere Marktchancen für unsere heimischen Landwirte herzustellen.“

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Sich regen bringt Segen – von Stillegung war keine Rede
Sich regen bringt Segen – von Stillegung war keine Rede

FREIE BAUERN bezeichnen Flächenstillegungen durch GAP-Reform als ökologische Sünde

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 8. Februar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesregierung zu einer grundsätzlichen Kehrtwende in der Agrarumweltpolitik aufgefordert. „Die Stillegung wertvoller Ackerflächen in unserer Gunstregion durch die bevorstehende GAP-Reform ist eine ökologische Sünde, weil sie einen Anstieg der Agrarimporte aus Übersee nach sich zieht und damit Hunger und Umweltzerstörung in anderen Teilen der Welt“, kritisiert Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Wenn bei gleich bleibendem Verbrauch die Lebensmittelerzeugung hierzulande gesenkt werde, schaffe das Platz für genau diejenigen Agrarüberschüsse, die gegenwärtig durch Brandrodung am Amazonas entstehen, so der 50jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Um uns regional zu versorgen, brauchen wir keine Extensivierung, sondern eine ökologische Intensivierung unserer Landwirtschaft.“

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Kleine Betriebe dürfen nicht schlechter gestellt werden
Kleine Betriebe dürfen nicht schlechter gestellt werden

FREIE BAUERN warten auf grüne Impulse bei der Lebensmittelkennzeichnung

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 31. Januar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben vor falschen Weichenstellungen bei der Information über tierische Lebensmittel gewarnt. „Wer eine Haltungskennzeichnung schnell einführen will und gleichzeitig eine Herkunftskennzeichnung auf die lange Bank schiebt, würde die Verbraucher täuschen und der bäuerlichen Landwirtschaft schaden“, kommentierte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN, aktuelle Überlegungen aus dem grün geführten Bundeslandwirtschaftsministerium. Wenn eine Information die Kaufentscheidung im Ladenregal positiv beeinflussen soll, dürfe sie keine wesentlichen Fakten ausblenden, so der 49jährige Landwirt aus dem brandenburgischen Krielow: „Vielleicht wäre es hilfreich, wenn die Bundesregierung mit Praktikern spricht und sich nicht auf einen Bauernverband verlässt, der allen Ernstes behauptet, Tierhaltung müsse sich neu erfinden.“

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Organischer Dünger ist besonders wertvoll, da er den Verbrauch fossiler Rohstoffe senkt
Organischer Dünger ist besonders wertvoll, da er den Verbrauch fossiler Rohstoffe senkt

FREIE BAUERN fordern Ehrlichkeit statt Geschacher um rote Gebiete

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 23. Januar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, sehen das drohende EU-Vertragsverletzungsverfahren als Chance für einen fairen Neubeginn bei der Ausweisung roter Gebiete. „Wir müssen weg von dem Geschacher um Prozentzahlen, mit denen angeblich mehr oder weniger Grundwasserschutz erreicht wird, hin zu einer nachvollziehbaren Eingrenzung und aktiven Bekämpfung von Grundwasserbelastungen“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Der 58jährige Schweinemäster aus dem bayerischen Ipflheim, dessen Flächen bereits einmal im roten Gebiet und nach einer Korrektur wieder draußen lagen, plädiert für ein dreistufiges Verfahren, bei dem es darum geht, die Ursache der Belastungen möglichst präzise zu identifizieren und auszuschalten: „Nach Jahren einer ideologisch geführten Auseinandersetzung schlagen wir vor, es einfach mal mit Ehrlichkeit zu versuchen.“

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Weidegang ist eine besonders artgerechte Haltungsform
Weidegang ist eine besonders artgerechte Haltungsform

FREIE BAUERN zu Rukwieds Stallbau-Vorschlägen: Wir wollen diese vier Milliarden nicht

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 17. Januar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Forderung des Deutschen Bauernverbandes nach vier Milliarden Euro jährlich für neue Tierwohl-Ställe zurückgewiesen. „Wir wollen kein staatliches Finanzierungssystem, das uns Bauern abhängig macht, sondern faire wirtschaftliche Rahmenbedingungen, unter denen wir Geld verdienen und selber in einem Maße investieren können, das zu unseren Betrieben passt“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Für die neue Bundesregierung gehe es um eine Grundsatzentscheidung, so der 56jährige Milchviehhalter aus dem mecklenburgischen Vorderhagen: „Wird Özdemir mit einem milliardenschweren Stallbauprogramm nochmal das Wachsen oder Weichen anheizen oder wird er dafür Sorge tragen, dass alle Landwirte eine höhere Wertschöpfung erzielen können?“

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Regionale Erzeugung ist ökologischer als Import aus Übersee
Regionale Erzeugung ist ökologischer als Import aus Übersee

FREIE BAUERN an Steffi Lemke: Landwirtschaft und Umwelt zusammen denken

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 13. Januar 2022

Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben der neuen Bundesumweltministerin Steffi Lemke nahegelegt, Landwirtschaft und Umwelt zusammen zu denken. „Eine Agrarwende, wie sie in den Papieren der Zukunftskommission Landwirtschaft oder des Kompetenznetzwerks Nutztierhaltung gefordert wird, läuft Gefahr, das Kind mit dem Bade auszuschütten“, warnt Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN, in einem Schreiben an die Ministerin. Die geplante Transformation der Betriebe würde das Höfesterben beschleunigen und eine Extensivierung der Produktion würde zur Verlagerung von Kapazitäten nach Übersee führen, befürchtet der 61jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt und bietet Lemke an, gemeinsam praxistaugliche Strategien für eine intensive umweltgerechte Landwirtschaft zu entwickeln. Als Beispiel bringt er ein großangelegtes Programm für Hecken und Baumreihen in ausgeräumten Landschaften ins Gespräch, das die FREIEN BAUERN bei der Diskussion um mehr Insektenschutz im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatten. Mit Bauernmilliarden und den Konzepten der Merkel-Ära werde man den Berufsstand nicht erreichen, schreibt Wolff mit Blick auf den kommenden Dienstag stattfindenden Agrarkongress des Bundesumweltministeriums und zeigt sich zugleich überzeugt, dass Fortschritte möglich sind: „Wer mit eigener Hände Arbeit seinen eigenen Betrieb bewirtschaftet, spürt eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachfolgenden Generationen.“

Das Schreiben im Wortlaut

Lebensmittelpreise: Das Problem sind nicht die Verbraucher, sondern Importe und Monopole
Lebensmittelpreise: Das Problem sind nicht die Verbraucher, sondern Importe und Monopole

FREIE BAUERN zu Ramschpreisen: Özdemir beim Wort nehmen

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 29. Dezember 2021

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben in der Ramschpreis-Debatte mehr inhaltliche Struktur angemahnt. „Wenn der Unionspolitiker Markus Söder jetzt den grünen Agrarminister Cem Özdemir dafür kritisiert, diese Diskussion angestoßen zu haben, vergisst er offensichtlich, dass bereits Agrarministerin Julia Klöckner Tiefstpreise für Lebensmittel lautstark beklagt hat, allerdings ohne etwas zu ändern“, sagte Reinhard Jung, Politikreferent der FREIEN BAUERN. Dass Özdemir zwei Arbeitswochen nach seinem Amtsantritt die Preisgestaltung zum Thema mache, sei ein gutes Signal, so der 56jährige Rindermäster aus dem brandenburgischen Lennewitz: „Wir sollten ihn beim Wort nehmen und über konkrete Maßnahmen für höhere landwirtschaftliche Produkterlöse reden.“

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Letzte Ausfahrt Wiefelstede: Auch die erneuten Proteste im Herbst konnten die LEH-Konzerne nicht zum Einlenken bewegen
Letzte Ausfahrt Wiefelstede: Auch die erneuten Proteste im Herbst konnten die LEH-Konzerne nicht zum Einlenken bewegen

Agrardialog: FREIE BAUERN lassen sich nicht überführen

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 21. Dezember 2021

Die FREIEN BAUERN, AbL, BDM, EMB und Milchboard haben die bisher im so genannten Agrardialog organisierte Zusammenarbeit mit dem Lebensmitteleinzelhandel beendet. Damit ziehen sie – nach langwierigen vergeblichen Bemühungen um eine Fortführung des Gesprächsformats – die Konsequenz aus der Entscheidung von Aldi, Edeka, Lidl und Rewe, den Agrardialog in die von Bauernverband und Raiffeisenverband dominierte Zentrale Koordinationsstelle Handel Landwirtschaft (ZKHL) zu überführen. Die Verhandlungen waren vor rund einem Jahr begonnen worden, nachdem protestierende Bauern wochenlang die Zentralläger großer Handelshäuser blockiert hatten. Kern der seitdem in den Arbeitsgruppen des Agrardialogs in unzähligen unbezahlten Stunden von engagierten Berufskollegen mit Herzblut und Sachverstand entwickelten Konzepte waren alternative Absatzmechanismen, wodurch der landwirtschaftliche Anteil am Produktpreis gestiegen wäre, verbunden mit einem Marketing, das die Nachfrage nach Agrarprodukten deutscher Herkunft erhöht hätte. Daran besteht beim Lebensmitteleinzelhandel offensichtlich kein Interesse, weshalb jetzt aus Sicht der FREIEN BAUERN dringend politische Weichenstellungen für fairen Wettbewerb auf den Agrarmärkten notwendig sind. Hierauf werden wir in den kommenden Wochen unsere Arbeit konzentrieren.

Die Pressemitteilung der Verbändemehrheit im Wortlaut

Konstruktiver Dialog: Jann-Harro Petersen, Karin Logemann, Lars Kaper und Frauke Bielefeld (v.l.n.r.)
Konstruktiver Dialog: Jann-Harro Petersen, Karin Logemann, Lars Kaper und Frauke Bielefeld (v.l.n.r.)

FREIE BAUERN in Wiefelstede: Schnell Geld auf die Höfe und fairer Wettbewerb!

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 3. Dezember 2021
Schlagwörter: Höfeordnung

Der Handelsverband Lebensmittel wird kurzfristig versuchen, die im September abgebrochenen Gespräche zwischen Lebensmitteleinzelhandel und protestierenden Landwirten wieder in Gang zu bringen – das haben Vertreter von LSV Deutschland und FREIEN BAUERN gestern bei einem Treffen vor dem Edeka-Zentrallager Wiefelstede vereinbart, an dem unter anderem Edeka-Spitzenmanager Gottfried von Laue teilnahm. Unterstützt wird das Bemühen um bessere Erzeugerpreise von der niedersächsischen SPD-Landtagsabgeordneten Karin Logemann, die am selben Abend die Mahnwache in Wiefelstede besuchte und mit den Bauern darüber diskutierte, durch welche politischen Entscheidungen die Stellung der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette verbessert werden kann.

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