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Freie Bauern
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Fokko Schumann
Fokko Schumann

FREIE BAUERN Niedersachsen skeptisch gegenüber dem Projekt Gesellschaftsvertrag

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Kategorie: FREIE BAUERN Baden-Württemberg
Veröffentlicht: 30. November 2021

Die FREIEN BAUERN Niedersachsen haben sich skeptisch zum Vorhaben des Niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums geäußerst, im Dialog mit allen gesellschaftlich relevanten Gruppen einen so genannten Gesellschaftsvertrag über die Zukunft von Landwirtschaft und Ernährung zu erarbeiten. „Gesellschaftsverträge erheben bereits per Definition einen viel zu hohen Anspruch, welcher durch die dabei ausgehandelten Minimalkonsense regelmäßig nicht erreicht wird“, argumentiert Fokko Schumann, Landessprecher der FREIEN BAUERN, in einem Schreiben an Ministerin Barbara Otte-Kinast. Statt „von externen Beratungsfirmen moderierter Wohlfühlrunden“ empfiehlt der 40jährige Nebenerwerbslandwirt aus dem ostfriesischen Berumbur den „konstruktiven agrarpolitischen Streit über konkrete Inhalte“. Um die derzeit schwache Stellung der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette zu verbessern bestehe erheblicher Handlungsbedarf, schreibt Schumann und wünscht sich von der Ministerin Unterstützung gegen die Übermacht der großen Konzerne. Konkret fordern die FREIEN BAUERN eine transparente Herkunftskennzeichnung für Lebensmittel, gleiche soziale und ökologische Standards bei Agrarimporten, faire Lieferverträge mit Vorab-Vereinbarung von Menge und Preis, Regelungen gegen den Einkauf unterhalb der Produktionskosten sowie ein Entflechtungsgesetz.

Das Schreiben im Wortlaut

Vom Bundestag geht es jetzt in die Wilhelmstraße
Vom Bundestag geht es jetzt in die Wilhelmstraße

FREIE BAUERN gratulieren Cem Özdemir zur Nominierung als Landwirtschaftsminister

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 26. November 2021

Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben dem designierten Landwirtschaftsminister Cem Özdemir gratuliert und gewünscht, dass es dem neuen Ressortchef gelingen möge, sein Amt zum Wohle der Allgemeinheit auszuüben. Das wäre schon sehr viel nach vier Jahren, in denen Agrarpolitik als gegen die deutsche Landwirtschaft gerichtet empfunden wurde, so der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff in seinem Glückwunschschreiben, das heute an das Bundestagsbüro von Özdemir versandt wurde. Dass mit Özdemir ein Fachfremder das Agrarministerium übernehme, sieht Wolff nicht als Problem und verweist auf den Quereinsteiger Seehofer, der nicht der schlechteste Agrarminister gewesen sei. Die FREIEN BAUERN bieten Özdemir eine konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit an und schreiben mit Bezug auf dessen vegetarische Ernährung augenzwinkernd: „Sie müssen mit uns kein Schweineschnitzel essen. Aber wir würden Ihnen gern erklären, warum eine vegetarische oder vegane Landwirtschaft nicht funktioniert bzw. Verschwendung natürlicher Ressourcen wäre.“

Das Glückwunschschreiben im Wortlaut

Agrarpolitik bleibt ein steiniger Acker
Agrarpolitik bleibt ein steiniger Acker

FREIE BAUERN zum Koalitionsvertrag: Vage Formulierungen, aber auch Chancen für den Berufsstand

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 25. November 2021

Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich zurückhaltend zum Koalitionsvertrag geäußert: „Sicher wäre wünschenswert gewesen, wenn die Vereinbarung ein klares Bekenntnis zum bäuerlichen Familienbetrieb als der ökonomisch und ökologisch überlegenen Agrarstruktur enthalten hätte“, sagte Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN. Ohne viele selbständige Landwirte, die mit eigener Hände Arbeit ihre eigenen Höfe bewirtschaften, führe die von der Ampel angestrebte Ökologisierung zu einer Extensivierung und Produktionsverlagerung nach Übersee, mahnt der 61jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt: „Andererseits sehe ich die vielen vagen Formulierungen im Koalitionsvertrag als Chance, durch ehrliche und konstruktive Interessenvertretung in den kommenden vier Jahren Schlimmeres zu verhindern oder gar Gutes zu erreichen. Dass die Grünen die neue Gentechnik aus dem Papier herausgehalten und die Liberalen ein Bestandsmanagement für den Wolf hineinverhandelt haben, zeigt dass in dieser politischen Konstellation durchaus Ergebnisse zugunsten unseres Berufsstandes möglich sind.“

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Bühne in Wiefelstede
Bühne in Wiefelstede

LSV und FREIE BAUERN vor Edeka: Bis Weihnachten Dreiecksverträge mit kostendeckenden Erzeugerpreisen!

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 18. November 2021

LSV Deutschland und die FREIEN BAUERN haben den Lebensmitteleinzelhandel ultimativ aufgefordert, den Agrardialog wieder aufzunehmen und bis Weihnachten mit konkreten Ergebnissen abzuschließen. „Vielen Betrieben geht sonst die Luft aus – die uns in Aussicht gestellten Dreiecksverträge mit Handel und Verarbeitern zu mindestens kostendeckenden Preisen müssen ab 1. Januar 2022 in Kraft sein“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN heute auf einer Demonstration von über 200 Landwirten vor dem Edeka-Zentrallager im niedersächsischen Wiefelstede. Während die großen Handelsketten Millionengewinne einfahren, würden immer mehr Bauern ihre Betriebe aufgeben, kritisiert der 56jährige Milchviehhalter aus Vorderhagen in Mecklenburg-Vorpommern: „Dass Edeka, Aldi, Lidl und Rewe erst acht Monate lang intensiv und konstruktiv mit uns über kostendeckende Preise verhandeln, um sich auf der Zielgeraden plötzlich in eine bequeme Kungelrunde mit Bauernverband und Ernährungsindustrie zu verabschieden, ist ein Schlag ins Gesicht aller fleissigen und ehrlichen Landwirte. Genau gegen dieses Kartell der Monopolisten wehren wir uns, Wiefelstede ist erst der Anfang.“

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Die Traktoren rollen wieder gegen die Handelsketten
Die Traktoren rollen wieder gegen die Handelsketten

Auftakt gegen Ausbeutung: Bauern protestieren am Donnerstag vor Edeka-Zentrallager in Wiefelstede

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 16. November 2021

LSV Deutschland und die FREIEN BAUERN haben die Manager der Edeka-Gruppe für Donnerstag vor das Zentrallager des Unternehmens in Wiefelstede bestellt. „Wir erwarten von den Herren, dass sie umgehend an den Verhandlungstisch zurückkehren und die im Agrardialog gemeinsam ausgearbeiteten Lösungsansätze für kostendeckende Erzeugerpreise in die Tat umsetzen“, begründet Anthony Lee von LSV Deutschland die dringliche Einladung. „Wenn der Lebensmitteleinzelhandel sich weiterhin weigert, Verantwortung in der Wertschöpfungskette zu übernehmen, brauchen wir politische Entscheidungen gegen die Macht der Monopole“, sieht Peter Guhl von den FREIEN BAUERN die künftige Bundesregierung bereits in der Pflicht. „Dass trotz steigender Lebensmittelpreise immer weniger Geld auf den Höfen ankommt, werden wir uns nicht mehr gefallen lassen“, kündigt Jan Bernd Stolle an, der seine Berufskollegen zu erneuten Demonstrationen aufgerufen hat. Die Podiumsdiskussion mit den Edeka-Managern soll nur der Auftakt für flächendeckende Proteste sein, mit denen sich die Bauern gegen die anhaltende Ausbeutung der Landwirtschaft durch die großen Handelsketten und Lebensmittelkonzerne wehren. Nach Monaten intensiver Lösungssuche mit Bauernvertretern hatten Edeka, Aldi, Lidl und Rewe Mitte Oktober die Zusammenarbeit im Agrardialog ohne konkrete Zugeständnisse eingestellt. Die Protestveranstaltung in Wiefelstede beginnt um 15 Uhr, es kann zu Verkehrsbehinderungen durch Traktoren kommen.

Was macht dieser kleine Pupser nur mit unserem Klima?
Was macht dieser kleine Pupser nur mit unserem Klima?

FREIE BAUERN zu den Uba-Vorschlägen: Raubbau besteuern statt natürliche Kreisläufe

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 12. November 2021

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben dafür plädiert, die Vorschläge des Umweltbundesamtes zum Abbau angeblich umweltschädlicher Subventionen differenziert zu betrachten: „Eine höhere Besteuerung fossiler Rohstoffe muss fair organisiert sein, ist aber grundsätzlich der richtige Weg hin zu nachhaltigem Wirtschaften“, sagte Bundessprecher Alfons Wolff. Völlig sinnfrei sei dagegen eine höhere Besteuerung landwirtschaftlicher Produkte, so der 60jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt: „Die Menschen und Tiere, die wir ernähren, können gar nicht mehr CO2 ausstoßen als die von uns dafür angebauten Pflanzen über Photosynthese wieder binden.“ Klimaschutz sollte dem realen Raubbau an fossilen Rohstoffen einen Riegel vorschieben statt mit absurden Rechenspielchen natürliche Kreisläufe in Frage zu stellen.

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Gewässerschutz und intensive Bewirtschaftung schließen sich nicht aus
Gewässerschutz und intensive Bewirtschaftung schließen sich nicht aus

FREIE BAUERN nach Greifswalder Urteil: Gesamte Düngeverordnung muss auf den Prüfstand

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 6. November 2021
Schlagwörter: Düngeverordnung

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die gestrige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Greifswald begrüßt, die Landesdüngeverordnung von Mecklenburg-Vorpommern für unwirksam zu erklären. „Dieses Urteil ist absolut nachvollziehbar und sollte ein Warnsignal für diejenigen Bundesländer sein, die ihre roten Gebiete lediglich aufgrund von Verdachtsmomenten ausgewiesen haben“, sagte Jens Soeken von der Landesvertretung Niedersachsen der FREIEN BAUERN. Ein derart schwer wiegender Eingriff müsse fachlich sauber begründet sein und betroffenen Betrieben auch die Möglichkeit eröffnen, sich durch Nachweis einer bedarfsgerechten Düngung von den Auflagen zu befreien, so der 41jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel: „Die schludrige Ausweisung von roten Gebieten und pauschale Bestrafung der gesamten darin wirtschaftenden Landwirtschaft ist rechtlich haltlos, das haben wir jetzt schwarz auf weiß.“

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Betriebe, die z. B. in Freiluftställe investiert haben, sollen nicht benachteiligt werden
Betriebe, die z. B. in Freiluftställe investiert haben, sollen nicht benachteiligt werden

FREIE BAUERN kritisieren geplante Tierwohlsteuer als unfair und unsozial

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 1. November 2021

Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben an SPD, FDP und Grüne appelliert, die von der Borchert-Kommission vorgeschlagene Tierwohlsteuer nicht in einen Koalitionsvertrag aufzunehmen. „Auf die Verbraucherpreise geschlagene Abgaben sind unsozial, weil sie die Falschen belasten, Investitionsförderung für Stallbau ist unfair, weil dadurch kleine und mittlere Betriebe vom Markt gedrängt werden“, argumentiert Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN und fordert statt öffentlicher Programme rechtliche Rahmenbedingungen, unter denen in der Tierhaltung wieder Geld verdient werden kann.

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Morgendämmerung
Morgendämmerung

Breites Bündnis: Agrardialog fordert starke Landwirtschaft im Koalitionsvertrag

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 27. Oktober 2021

Die FREIEN BAUERN und ihre Partner im Agrardialog (LSV Deutschland, BDM, AbL, Milchboard und LSV Original) haben sich mit Forderungen für den Koalitionsvertrag 2021-2025 an die heute erstmals tagende Verhandlungsgruppe „Landwirtschaft und Ernährung“ aus SPD, FDP und Grünen gewandt. Ziel der künftigen Bundesregierung müsse eine „von vielen ortsansässigen selbständigen Landwirten getragene Landwirtschaft“ sein, verlangen die Bauernorganisationen und erteilen Agrarkonzernen eine Absage. Direktzahlungen, Bodenrecht und Erbrecht sollen auf dieses bäuerliche Leitbild hin ausgerichtet werden. In ihrem zweiseitigen Positionspapier unterbreiten die Agrardialog-Partner eine Vielzahl von Vorschlägen, um die Stellung der Landwirtschaft in der Wertschöpfungskette zu verbessern und dem Preisdruck durch Billigimporte entgegenzuwirken. „Es muss sich wieder lohnen, Betriebe neu zu gründen und zu bewirtschaften“ fasst Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN den Anspruch der deutschen Landwirtschaft auf faire Rahmenbedingungen zusammen. Der Forderungskatalog enthält zahlreiche inhaltliche Festlegungen, unter anderem zu Lieferbeziehungen, Handelsabkommen, Flächenverbrauch, Stallneubauten, Bewirtschaftungsauflagen und Saatgutfreiheit. Guhl: „Der Kompromiss, den wir untereinander gefunden haben, sollte wegweisend für die Agrarpolitik der kommenden vier Jahre sein.“

Forderungen der Landwirtschaft an den Koalitionsvertrag 2021-2025

Gruppenfoto in Rinteln
Gruppenfoto in Rinteln

FREIE BAUERN: Zusammenarbeit im Agrardialog wird ausgedehnt

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 19. Oktober 2021

Die im so genannten Agrardialog mit dem Lebensmitteleinzelhandel praktizierte Zusammenarbeit der FREIEN BAUERN mit LSV Deutschland, dem Bundesverband deutscher Milchviehhalter (BDM), der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), MEG MilchBoard und LSV Original wird fortgesetzt und auf weitere Themen ausgedehnt. Auf einer Konferenz der Organisationen in Rinteln, an der für die FREIEN BAUERN Fokko Schumann (Landessprecher Niedersachsen) und Christian Linne (Mitglied der Landesvertretung Niedersachsen) teilnahmen, wurden dafür Rahmenbedingungen vereinbart.

Gemeinsame Pressemitteilung

Die Pflanzen auf unserem Acker gehören uns, niemandem sonst
Die Pflanzen auf unserem Acker gehören uns, niemandem sonst

FREIE BAUERN wollen Nachbaugebühren abschaffen und ein Moratorium gegen neue Gentechnik

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 17. Oktober 2021
Schlagwörter: Nachbau

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich für eine grundlegende Reform des Sortenschutzes ausgesprochen und in diesem Zusammenhang ihre Ablehnung der neuen Gentechnik bekräftigt. „Das jahrhundertealte Recht des Landwirts, aus der eigenen Ernte Saatgut zu gewinnen und nachzubauen, muss vollumfänglich wieder hergestellt werden“, verlangt Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN für die neue Legislaturperiode. Gleichzeitig sollte es ein Moratorium gegen die Zulassung gentechnisch veränderter Nutzpflanzen geben, damit die Landwirtschaft nicht in Abhängigkeit von wenigen Patentinhabern gerät, wünscht sich der 50jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Das Eigentum an Nutzpflanzen und Nutztieren ist ein Grundpfeiler unserer unternehmerischen Freiheit und darf keinesfalls weiter beschränkt werden.“

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Der Wolf frisst kein Gras – das haben bisher leider zu wenige Politiker begriffen
Der Wolf frisst kein Gras – das haben bisher leider zu wenige Politiker begriffen

FREIE BAUERN verlangen legale Abhilfe gegen Ausbreitung der Wölfe

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Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Veröffentlicht: 14. Oktober 2021
Schlagwörter: Wolf

Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben für die Koalitionsverhandlungen einen ehrlichen Umgang mit dem Thema Wolf angemahnt. „Wer erschrocken auf drei erschossene Jungwölfe im Landkreis Ludwigslust reagiert, hat jeden Bezug zur Realität verloren“, sagte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN. Seit Jahren werde der natürliche Populationszuwachs in Deutschland deutlich unterschritten, verweist der 49jährige Mutterkuhhalter aus dem brandenburgischen Krielow auf die amtliche Statistik: „Das heißt, die Population wächst weiter, aber genauso offensichtlich ist, dass Wölfe in Größenordnungen verschwinden. Illegale Tötungen scheinen zur Normalität geworden zu sein, weil die vom Staat allein gelassenen Weidetierhalter in ihrer Verzweiflung zur Selbsthilfe greifen. Wir brauchen endlich eine legale Bestandsregulierung wie für andere Wildtiere auch.“

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