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Die FREIEN BAUERN unterstützen die heutigen Bauernproteste in der Sache, aber nicht in der Form. „Umweltministerin Svenja Schulze ist keine dumme Sau, wie es in einem Video der Organisatoren heißt, sondern sie ist Teil einer gewählten Bundesregierung, die unsere heimische Landwirtschaft zugunsten industrieller Exportinteressen systematisch benachteiligt und das Ganze der Bevölkerung als ökologische Leistung verkauft“, sagte Bundessprecher Alfons Wolff, Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt: „In dieser Situation setzen wir auf harte inhaltliche Auseinandersetzung.“ Strafanzeigen und Rücktrittsforderungen seien zwar plakativ, würden es der Ministerin aber erlauben, von der Diskussion in der Sache abzulenken.
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Farm-to-Fork-Strategie der Europäischen Kommission als „unausgegoren“ zurückgewiesen. „Eine Strategie, die durch ihren Namen suggeriert, eine enge Verbindung zwischen Erzeugung und Verbrauch anzustreben und dabei den Selbstversorgungsgrad mit Lebensmitteln ausklammert, ist ein Widerspruch in sich“, bemängelte Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN: „Wenn durch Extensivierung der Landwirtschaft in Europa die Produktion sinkt und die Bevölkerung gleich bleibt, heißt das steigende Einfuhren aus Übersee und damit Intensivierung der Landwirtschaft zum Beispiel in Brasilien oder Indonesien.“
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Die Auseinandersetzung um die behördlich angeordnete Tötung eines kompletten Milchviehbestandes in Aachen-Nütheim ist beendet: Gestern unterzeichnete der Landwirt Lambert Giesen eine Vereinbarung mit der Städteregion Aachen, nach der alle Tiere am Leben bleiben können, die auf Rinderherpes negativ getestet werden. Das seien inzwischen wahrscheinlich rund ein Drittel der Rinder, insbesondere Jungtiere und Kälber, die damit als Nachzucht in die neue Herde hineinwachsen können, teilten die FREIEN BAUERN Nordrhein-Westfalen als Berufsverband der Giesens mit. „Aus berufsständischer Sicht ist das ein beachtlicher Teilerfolg, den wir dem unermüdlichen Widerstand der Familie verdanken“, sagte Karl-Heinz Krebs, Landessprecher der FREIEN BAUERN und selber Rinderhalter in Heinsberg: „Dennoch ist es bitter, sich von den verbleibenden Tieren zu trennen, deshalb bitten wir darum, die Familie in dieser Situation in Ruhe zu lassen und Presseanfragen an uns zu richten.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben auf das Phänomen hingewiesen, dass im Frühjahr 2020 deutlich mehr Insekten auf den Windschutzscheiben der Kraftfahrzeuge gefunden wurden als in den Jahren zuvor. „Das ist schon auffällig, dass genau in den Monaten des so genannten Lockdown die alltäglich sichtbare Insektenpopulation nach oben schnellt“, findet FREIE-BAUERN-Bundessprecher Alfons Wolff, Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt, der in den vergangenen Monaten viel mit dem Auto unterwegs war, um Kontakte in den Regionen zu knüpfen.
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben die Bundesländer aufgefordert, noch Korrekturen am Entwurf für die Novelle der Nutztierhaltungsverordnung vorzunehmen. „Es ist niemandem gedient, wenn wir durch praxisferne Anforderungen in der Sauenhaltung einen großen Teil der Ferkelerzeuger verlieren und immer mehr Ferkel dann aus dem Ausland hierher transportiert werden müssen“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Bevor im Bundesrat eine Entscheidung fällt, sollten sich die Agrarminister deshalb bei Ferkelerzeugern informieren, welche technischen Möglichkeiten bestehen und wie diese umgesetzt werden können, wünscht sich der 56jährige Schweinemäster aus Ipflheim in Bayern.
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In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hat der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff, Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt, Überlegungen der Bundesregierung für eine erneute Dürrehilfe in Frage gestellt, die Abschaffung der Düngeverordnung in ihrer gegenwärtigen Form gefordert und die Politik des Deutschen Bauernverbandes zulasten der Milchbauern kritisiert:
Interview Wolff in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 6. Mai 2020
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Die FREIEN BAUERN Nordrhein-Westfalen haben die Forderung der Aachener Kreisbauernschaft nach sofortiger Tötung der in der Städteregion mit Rinderherpes infizierten Milchviehherden als „peinliche Panikmache“ bezeichnet. „Was macht den Herrschaften plötzlich Angst, wenn von den beiden betroffenen Betrieben seit zehn Monaten keine Ansteckungsgefahr für benachbarte Betriebe ausgeht“, fragte Landessprecher Karl-Heinz Krebs, Landwirt aus Heinsberg: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass viele Berufskollegen diese seltsamen Ansichten teilen.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben angekündigt, ihren Widerstand gegen die Düngeverordnung 2020 auch nach deren Verabschiedung im Bundesrat fortzusetzen. Die Bundesregierung irre, wenn sie glaubt, die Bauern würden jetzt zur Tagesordnung übergehen und brav mitspielen, sagte Politikreferent Reinhard Jung, ökologischer Mutterkuhhalter aus Lennewitz in Brandenburg, auf einer Anhörung im Brandenburgischen Landtag, bei der es um Umsetzungsfragen auf Landesebene ging.
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Die FREIEN BAUERN haben an den Abschluss der Zwangskollektivierung in der DDR vor sechzig Jahren erinnert und von der Bundesregierung ein klares Bekenntnis zum bäuerlichen Familienbetrieb als der ökonomisch und ökologisch überlegenen Agrarstruktur verlangt. „Die ostdeutschen Großbetriebe sind 1960 durch Terror entstanden, wurden 1990 von alten Seilschaften in die neue Zeit gerettet und werden jetzt einer nach dem anderen an das Großkapital verschachert“, beschreibt Marco Hintze, Landessprecher der FREIEN BAUERN Brandenburg (Bauernbund Brandenburg) die Entwicklung: „Für unsere Dörfer ist das eine Katastrophe, wenn die Landwirtschaft fremden Leuten gehört. Wir brauchen endlich eine Politik für Bauernhöfe statt Agrarkonzerne.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben vor einer erneuten Dürrehilfe gewarnt. „Entsprechende Überlegungen von Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treffen auf unseren entschiedenen Widerstand. Bei der Dürrehilfe 2018 konnten nicht einmal fünf Prozent der betroffenen Landwirte einen Antrag stellen, vom Staat gerettet wurden am Ende vor allem die Vollgasbetriebe, die das Geld gleich an die Banken weiterreichen mussten, während die solide wirtschaftenden Bauern keinen Cent gesehen haben,“ erinnert sich Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Der 48jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen befürchtet eine erneute Wettbewerbsverzerrung innerhalb des Berufsstandes sowie einen schweren Imageschaden für die Landwirtschaft, sollte die Dürrehilfe von damals wieder aufgelegt werden.
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Die FREIEN BAUERN haben eindringlich an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner appelliert, auf die von ihr angestrebte staatliche Bezuschussung der privaten Lagerhaltung zu verzichten. „Alles, selbst Nichtstun, wäre besser, als den Molkereien jetzt mit Steuermitteln den Aufbau von Milchpulverbeständen zu finanzieren, die den Milchpreis über Jahre unten halten“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN: „Es ist keine verantwortliche Politik, wenn das Großkapital von der Corona-Krise profitiert und die vielen fleißigen Milchbauern, die unsere Bevölkerung versorgen, die Folgen der Marktstörung alleine tragen müssen.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben ein zügiges Ende der durch die Corona-Krise verursachten Einschränkungen gefordert. „Angesichts der tatsächlichen Entwicklung zweifeln wir an der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen“, sagte Politikreferent Reinhard Jung, Landwirt aus Lennewitz in Brandenburg. Ausdrücklich stellte sich Jung damit hinter die Kritik der brandenburgischen Verfassungsrichterin Juli Zeh und der brandenburgischen Bundestagsabgeordneten Saskia Ludwig, die in Zeitungsinterviews eine offene Debatte über Wirksamkeit und Folgeschäden des so genannten Lockdown verlangt hatten: „Wir Bauern ernähren unser Land in der Krise, aber unser Land ist eine freiheitliche Demokratie, und das soll auch so bleiben.“