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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Famillienbetriebe, unterstützen die für den 6. September vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg angesetzte Klage ihres Mitglieds Wendelin Schmücker, die darauf abzielt, dass der Schäfer seine Schafe künftig mit dem Gewehr gegen Wolfsangriffe verteidigen darf. „Die waffenrechtliche Erlaubnis für eine solche Notwehr ist sicher eine Notlösung, aber die einzige funktionierende Antwort darauf, dass unsere friedlichen Weidetiere derzeit dem Raubtier hilflos ausgeliefert sind“, sagte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN: „Nachdem wir festgestellt haben, dass alle empfohlenen Herdenschutzmaßnahmen in der Praxis nichts taugen, bleibt nur die Selbstverteidigung.“ So lange das Bundesumweltministerium die reguläre Jagd auf Wölfe strikt verbietet, habe jeder Landwirt zumindest das moralische Recht, seine Tiere mit der Waffe zu schützen, meint der 50jährige Mutterkuhhalter aus dem brandenburgischen Havelland und hofft darauf, dass das Gericht dem Kläger in dieser Frage nun auch juristisch Recht gibt.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Die FREIEN BAUERN Brandenburg haben massiven Widerstand gegen die von Landwirtschaftsminister Axel Vogel im Rahmen des Klimaplans geforderte Vernässung von 200.000 Hektar Moorböden angekündigt. „Moore sind wertvolles Grünland, das wir klimaneutral für unsere Rinder nutzen und das wir uns von niemandem wegnehmen lassen“, sagte Landesvorstand Hans-Jürgen Paulsen, Biolandwirt aus Zollchow in der Uckermark. Die FREIEN BAUERN rufen alle betroffenen Eigentümer auf, sich zu Interessengemeinschaften zusammenzuschließen und Sammelklagen vorzubereiten. Paulsen: „Im Gegensatz zu anderen Verbänden, die bereits über Entschädigung nachdenken, halten wir großflächige Vernässungen für ökologisch und ökonomisch falsch und werden unsere Existenzgrundlage nicht verkaufen.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben ihren Mitgliedern angesichts der gegenwärtigen Diskussion über Tierwohlabgaben und Umbauprogramme empfohlen, alle Investitionen in die von der Bundesregierung gewünschte Agrarwende zu unterlassen. „Wir sollten unsere Ställe unterhalten, auch aus eigener Kraft noch verbessern, aber wir sollten keinen Cent in den geforderten Umbau der Tierhaltung investieren, egal mit wieviel Geld dieser gefördert wird“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. In Zeiten, wo das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Halbierung der Nutztierbestände anstrebt, die ARD zum Milchverzicht aufruft und VW Fleisch aus der Betriebskantine verbannt, sollten man sich als Landwirt entspannen, den Betrieb mit vertretbaren Mitteln am laufen halten und abwarten, bis das Kartenhaus aus ideologischen Wahnvorstellungen in sich zusammenfällt, meint der 56jährige Milcherzeuger aus dem mecklenburgischen Vorderhagen: „Wahrscheinlich müssen erst noch einige ins Gras beißen, bevor sie merken, dass man Gras nicht essen kann.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben die inzwischen von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir zugestandene Aussetzung praxisferner Auflagen der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP begrüßt, das Zustandekommen des Bund-Länder-Kompromisses jedoch als absurde Hängepartie für die Bauern kritisiert. „Jedes kleinste Entgegenkommen musste dem Minister mühsam abgerungen werden, der offenbar noch immer nicht verstanden hat, was Landwirtschaft ist, nämlich die Produktion von Lebensmitteln durch Sonnenenergie, Bodenfruchtbarkeit und menschliche Arbeit“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Verbiete man auf vier Prozent der Fläche die Bearbeitung des Bodens, so wirke sich das unmittelbar negativ auf die heimische Produktion von Lebensmitteln aus, erklärt der 58jährige Schweinemäster aus dem bayerischen Ipflheim: „Da kann man lange und klug schwätzen von multiplen Krisen – was in unserem reichen Land fehlt, wird auf dem Weltmarkt aus Ländern zugekauft, wo der Regenwald brennt, und es wird Ländern weggekauft, wo die Menschen hungern.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, weisen aktuelle Überlegungen für eine Neuausrichtung der Energiepolitik auf Atomkraft und Braunkohle entschieden zurück. „Die Energiewende ist nicht gescheitert, sondern sie hat unsere Volkswirtschaft deutlich unabhängiger und umweltfreundlicher gemacht, auch durch das Engagement vieler Agrarbetriebe“, stellte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN, klar: „Problematisch sind allerdings die fehlende Integration der erneuerbaren Energien in die Stromversorgung und der nach wie vor steigende Strombedarf.“ Insofern sei es eher angebracht, von Staatsversagen bei der Umsetzung der Energiewende zu sprechen, meint der 50jährige Landwirt aus dem brandenburgischen Krielow. Der Bauernbund Brandenburg, aus dem die FREIEN BAUERN vor zwei Jahren hervorgegangen sind, hatte jahrzehntelang und letztlich erfolgreich gegen die Abbaggerung märkischer Dörfer durch neue Braunkohle-Tagebaue gekämpft.
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben an Bundesregierung und Europaparlament appelliert, das von der EU-Kommission vorgelegte Naturschutzpaket abzulehnen. „Die stillschweigende Ausweisung riesiger Schutzgebiete, in denen nachträglich ein Bewirtschaftungsverbot nach dem anderen ausgesprochen wird, entwertet unser Eigentum, gefährdet unsere Ernährungssicherheit und konterkariert den Naturschutzgedanken“, sagte Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Nach den Plänen der Kommission soll auf etwa zwanzig Prozent der deutschen Agrarfläche konventionelle Landwirtschaft untersagt werden, die Erträge würden sich dort mindestens halbieren, befürchtet der 51jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Das bedeutet eine Ausdehnung des Ökolandbaus durch Zwang, nachdem absehbar ist, dass die ideologisch erwünschten Zuwächse am Markt nicht zu erzielen sind.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben der grünen Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Silvia Bender vorgeworfen, durch tierhaltungsfeindliche Vorgaben Wohlstand und Sicherheit der gesamten Gesellschaft zu gefährden. „Die von Bender verkündete Zielmarke, unsere Nutztierbestände mittelfristig zu halbieren, ist volkswirtschaftlich falsch, ökologisch verheerend und kann zu Hunger und Elend auch in Deutschland führen“, sagte Christian Linne von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Würden die Grünen glaubwürdige Agrarpolitik machen, müssten sie sich für mehr bäuerliche Tierhaltung in vieharmen Regionen einsetzen und für eine Verringerung der Futtermittelimporte aus Übersee, meint der 49jährige Ackerbauer aus dem niedersächsischen Sottmar: „Keine von ihren alten Forderungen haben die Grünen bisher umgesetzt, statt dessen betreiben sie mit immer neuen sinnlosen Auflagen den flächendeckenden Rückgang der Tierproduktion und damit Lebensmittelvernichtung in immer größerem Ausmaß.“
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Zu den anhaltenden Bauernprotesten in den Niederlanden nimmt der Bundessprecher der FREIEN BAUERN Alfons Wolff wie folgt Stellung: "Unsere niederländischen Berufskollegen kämpfen für die richtige Sache. Deshalb beteiligen sich viele unserer Mitglieder auch an Solidaritätsbekundungen im ganzen Land. Natürlich können wir von hier aus nicht jedes Detail der Probleme und Proteste beurteilen. Aber das Vorgehen der niederländischen Regierung gegen ihre Landwirtschaft halten wir für verantwortungslos und sehen darin eine Missachtung des bäuerlichen Berufsstandes, die in Zeiten weltweiter Lebensmittelknappheit zunehmend zur Gefahr für die gesamte Gesellschaft wird. Wir haben in Deutschland leider ganz ähnliche Tendenzen: Auch bei uns geht es schon lange nicht mehr um Nitrat im Grundwasser, sondern unsere leistungsfähige heimische Landwirtschaft steht den Exportinteressen der Industrie im Weg und das Großkapital will unsere wertvollen Äcker und Wiesen haben, am liebsten für wenig Geld. Mit angeblichen Umweltauflagen sollen wir mürbe gemacht werden. Jeder bäuerliche Familienbetrieb, der unter den gegenwärtigen agrarpolitischen Bedingungen solide weiter wirtschaftet, leistet Widerstand. Vor der Entschlossenheit und dem Durchhaltewillen der niederländischen Berufskollegen haben wir deshalb höchsten Respekt und wir wünschen ihnen von Herzen Erfolg!"
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Im April hatten die FREIEN BAUERN den VW-Konzern aufgefordert, sich für sein bauernfeindliches Marketing zu entschuldigen, jetzt wehrt sich die Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe mit einer gezielten Kampagne. „Fleischfreie Kantine, milchfreies Stadion – VW steht heute leider für Veganer Wahnsinn. Wir stehen zu unseren Bauern und kaufen deshalb keinen VW mehr“, heißt es auf der soeben freigeschalteten Internetseite vw-panne.de, wo jeder unterzeichnen kann. „Wenn sich der zweitgrößte Autohersteller der Welt und Abgasbetrüger auf unsere Kosten profilieren möchte, muss er mit Konsequenzen rechnen“, sagte Cord Meyer, stellvertretender Landessprecher der FREIEN BAUERN Niedersachsen, der auf seine Anfrage beim Konzern nur arrogante Ablehnung erfahren hat, und sieht in der Zukunft bereits VW-freie Landschaften: „Wir wollen mit der Kampagne unsere Mitglieder unterstützen und allen Freunden eine Plattform bieten, sich mit uns Bauern zu solidarisieren.“ Die Seite enthält auch Tipps für VW-Besitzer, die ihren Wagen nicht gleich abstoßen können, sowie Informationen über die bäuerliche Nutztierhaltung und ihre Bedeutung für natürliche Kreisläufe und regionale Wertschöpfung.
(Der Link auf VW-Panne ist nicht mehr aktiv, weil die Kampagne beendet ist)
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Ein Jahr nach Übergabe des Abschlussberichts der Zukunftskommission Landwirtschaft an die Bundesregierung sehen sich die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, in ihrer Ablehnung bestätigt. „Die Experten haben ganz offenkundig in die falsche Glaskugel geschaut“, sagte Jann-Harro Petersen von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN mit Blick auf die durch den Ukrainekrieg ausgelöste Versorgungskrise: „Heute dient das Papier denkfaulen Politikern als Legitimation dafür, stur an ihren Plänen zur Reduzierung der inländischen Agrarproduktion festzuhalten.“ Die nach den Bauernprotesten 2019 von Bundeskanzlerin Angela Merkel eingerichtete Kommission hatte der deutschen Landwirtschaft gigantische Umweltschäden unterstellt und daraus die Notwendigkeit einer staatlich gelenkten Transformation abgeleitet, kritisiert der 45jähige Milchviehhalter aus Tating in Schleswig-Holstein: „Diese wirklichkeitsfremde Herangehensweise führt zu Frust und Druck und Zukunftsangst auf den Höfen und sollte baldmöglichst in der Versenkung verschwinden.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben sich entschieden gegen die von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesumweltministerin Steffi Lemke geplante Ausdehnung der Dünge-Auflagen in Gebiete ausgesprochen, wo überhaupt keine Überschreitungen der Nitratwerte im Grundwasser feststellbar sind. „Es ist absurd, durch Herausrechnen des natürlichen Nitratabbaus höhere Werte anzusetzen und damit Flächen, auf denen tatsächlich keine Belastungen vorliegen, dennoch als belastete Gebiete auszuweisen“, heißt es in einer Stellungnahme des niedersächsischen Landessprechers Fokko Schumann zum Referentenentwurf für eine Änderung der Grundwasserverordnung. Im Ergebnis läuft die geplante Novelle auf eine reduzierte Düngung und damit schlechtere Erträge für die betroffenen Betriebe hinaus, obwohl diese seit jeher umweltgerecht wirtschaften, kritisiert der 40jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Berumbur: „Das ist pure Willkür, komplett unwissenschaftlich und aus unserer Sicht auch rechtlich nicht zu halten.“
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Thomas Frenk, Christian Linne und Jann-Harro Petersen verstärken die Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Das bisher fünfköpfige höchste Gremium der bäuerlichen Interessenorganisation wächst damit auf acht Landwirte, die alle aus verschiedenen Regionen Deutschlands stammen. „Wir freuen uns, dass wir drei sehr engagierte und kompetente Berufskollegen für diese Aufgabe gewinnen konnten und damit in der Spitze noch schlagkräftiger werden als bisher“, freut sich Bundessprecher Alfons Wolff, der die Erweiterung der Bundesvertretung nach Absprache mit deren weiteren Mitgliedern Marco Hintze, Peter Guhl, Ralf Ehrenberg und Georg Straller auf dem Deutschlandtreffen der FREIEN BAUERN in Ziegenhagen bekanntgab.