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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, haben an die Agrarminister der Länder appelliert, der umstrittenen Pflanzenschutzanwendungsverordnung am Freitag im Bundesrat die Mehrheit zu verweigern. „Das gesamte Aktionsprogramm Insektenschutz ist ein einziger Murks und sollte lieber mit der nächsten Bundesregierung neu verhandelt werden“, sagte Bundessprecher Alfons Wolff. Landwirte, die in der Vergangenheit besonders insektenfreundlich gewirtschaftet haben, würden durch kalte Enteignung bestraft, Ackerbau an Gewässerrändern würde komplett verboten, obwohl gerade die Süßwasserinsekten in den letzten zehn Jahren deutlich zugenommen hätten, beklagt der 60jährige Ackerbauer aus Hohenthurm in Sachsen-Anhalt: „Das alles senkt die regionale Erzeugung, ohne den Insekten auch nur im Ansatz zu nützen.“ Nachdem der Bundestag die Befassung mit der Naturschutzgesetznovelle bereits zum zweiten Mal verschoben hat, plädieren die FREIEN BAUERN nun dafür, auch die im Bundesrat zustimmungspflichtigen Regelungen zum Pflanzenschutz zurückzustellen und in der nächsten Legislaturperiode einen erneuten Anlauf zu unternehmen.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Bauernbund Brandenburg, Landesgruppe der FREIEN BAUERN, hat in einem Schreiben an Staatssekretärin Silvia Bender ein großangelegtes Landesprogramm zur besseren Strukturierung der Agrarlandschaft durch Hecken und Baumreihen vorgeschlagen. „Die Vorteile für Biodiversität, Mikroklima und Erosionsschutz liegen auf der Hand“, sagte Bauernbund-Vorstand Ulf Simon, Mutterkuhhalter aus Milchaelisbruch im Ruppiner Land: „Allein in unserem Vorstand haben wir auf Anhieb Bereitschaft für fast drei Kilometer Hecke festgestellt.“ Wichtig sei, dass die Landwirte lediglich die Flächen zur Verfügung stellen und sich nicht auch noch um die Anwuchspflege kümmern müssen, so Simon. Ein einfach ausgestaltetes Heckenprogramm hätte nicht nur den größten Umweltnutzen, sondern auch eine hohe Akzeptanz im Berufsstand.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe, begrüßen den heute vorgestellten Antrag der grünen Bundestagsfraktion zur Stärkung der Milchwirtschaft vorbehaltlos. „Die aufgeführten zehn Punkte sind allesamt geeignet, die Stellung der Bauern in der Wertschöpfungskette zu stärken gegen die erdrückende Marktmacht der großen Molkereikonzerne. Insbesondere die Vertragspflicht mit vorheriger Vereinbarung von Menge und Preis ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit in einer Marktwirtschaft und daher dringend erforderlich, um endlich fairen Wettbewerb zu ermöglichen", sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Er selbst habe in den vergangenen vier Jahren zahllose Gespräche mit Abgeordneten der Regierungsfraktionen geführt, um ein Umdenken zu erreichen, berichtet der 56jährige Milcherzeuger aus Vorderhagen in Mecklenburg-Vorpommern: „Leider haben wir nichts erreicht gegen die Blockade von Ministerialbürokratie, Milchindustrie und Bauernverband.“ Dass jetzt ausgerechnet die Grünen als eher agrarferne Partei einen ausgesprochen konstruktiven Vorstoß unternehmen, überrasche ihn, gibt Guhl zu: „Aber positiv."
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Wenn zum heutigen Weltbienentag die Aurelia-Stiftung vor dem Reichstagsgebäude gegen den Einsatz von Insektiziden in der Landwirtschaft protestiert, wird sie ihre Aktion mit einer eindrucksvollen Menge toter Honigbienen illustrieren. „Wir wissen aus sicherer Quelle, dass diese Bienen keineswegs durch Pflanzenschutzmittel umgekommen sind, sondern sie sind im Winter in ihren Bienenstöcken gestorben, entweder auf natürliche Weise oder durch das Unvermögen einiger Imker, auf jeden Fall nicht durch unsere Arbeit auf den Feldern“, klärt Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN kurz vor dem Medienereignis auf. Die Inszenierung toter Bienen aus der Imkerei zur Hetze gegen die Landwirtschaft sei typisch für die Arbeit so genannter Umweltorganisationen, die damit private Spenden und öffentliche Fördermittel generieren, so der 49jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Diese Menschen haben keinen Anstand, für Geld machen sie alles.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben die Bundesregierung aufgefordert, die Massentötungen von mit BHV1 infizierten, aber klinisch gesunden Rindern zu beenden und zu einer milderen Form der Seuchenbekämpfung zurückzukehren. „Dieses Jahr sind bereits 17 Betriebe von den Tötungsanordnungen der Veterinärämter betroffen, 14 davon direkt an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden, wo die Krankheit fast überhaupt nicht bekämpft wird“, sagte Reinhard Jung, Politikreferent der FREIEN BAUERN und selber Rinderhalter im brandenburgischen Lennewitz: „Insbesondere für die Milchviehbetriebe in der Grenzregion ist es unerträglich, ständig mit der Angst leben zu müssen, dass der Staat vom einen auf den anderen Tag ihr züchterisches Lebenswerk vernichten kann.“
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Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich erneut scharf gegen die von der Borchert-Kommission vorgeschlagene Tierwohlsteuer gewandt und widersprechen damit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die vergangene Woche einen entsprechenden Bundestagsbeschluss noch in dieser Legislaturperiode empfohlen hatte. „Wir brauchen keinen Umbau der Tierhaltung, denn dieser würde nur der Agrarindustrie nützen und viele bäuerliche Tierhalter überfordern“, sagte Georg Straller von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN. Die große Mehrheit seiner Berufskollegen, die sich von früh bis spät um ihre Tiere kümmern, arbeite aus eigenem Antrieb verantwortungsvoll. „Ich muss doch jeden Tag in den Spiegel schauen können und sicher sein, dass es meinem Boden und meinen Tieren gut geht“, erklärt der 57jährige Schweinemäster in einem Video, in dem er am Beispiel seines Betriebes im bayerischen Ipflheim die ganz normale bäuerliche Schweinehaltung vorstellt.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben ein schnelles Ende der Corona-Maßnahmen gefordert. „Spätestens wenn im Sommer soviel Impfstoff zur Verfügung steht, dass sich jeder impfen lassen kann, der sich impfen lassen will, gibt es keine Berechtigung mehr für Einschränkungen der Grundrechte“, sagte Alfons Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN, bei einem Besuch des bayerischen Wirtschaftsministers und Bundesvorsitzenden der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger auf seinem Hof im sachsen-anhaltinischen Hohenthurm: „Bäuerliche Berufsvertretung ist angewiesen auf den Kontakt von Mensch zu Mensch. Dass dieser seit mehr als einem Jahr durch die Maßnahmen blockiert wird, hat großen Schaden an der demokratischen Willensbildung in unserem Land angerichtet.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Bauernbund Brandenburg, Landesgruppe der FREIEN BAUERN, hat die für morgen geplante Arbeitsgruppensitzung „Grundsatz Wolf“ im Umweltministerium als überflüssige Alibiveranstaltung kritisiert. „Weder in der Wolfsverordnung noch im Praxisleitfaden geht es um die grundsätzliche Frage, bis zu welcher Obergrenze Wölfe der Landbevölkerung zuzumuten sind“, kommentiert Vorstandsmitglied Frank Michelchen die Tagesordnung: „Da sitzen Ministerialbürokraten und Wildnisideologen mit von ihnen finanziell abhängigen Schäfern zusammen und unterhalten sich über Zuschüsse, die nicht reichen, für Zäune, die nicht funktionieren.“ Die FREIEN BAUERN hatten ihre Mitwirkung in dem Gremium deshalb im Herbst letzten Jahres abgebrochen und verlangt, dass endlich über eine Bestandsregulierung von Wölfen in Brandenburg gesprochen werden muss.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Baden-Württemberg
Die FREIEN BAUERN Niedersachsen haben sich für die intensive Weiternutzung der Moore als wertvolle Futterquelle von Rindern und Schafen ausgesprochen. „Unsere Vorfahren haben durch eine großartige Kulturleistung die heutigen Moorlandschaften mit ihrem charakteristischen Wechsel aus Biotopen und ertragreichem Grünland geschaffen“, sagte Jens Soeken von der Landesvertretung der FREIEN BAUERN heute in Middels auf einer Demonstration von über 500 Landwirten gegen das vom Landkreis Aurich geplante Naturschutzgebiet Fehntjer Tief: „Wir lassen nicht zu, dass ideologische verbohrte Bürokraten dieses wunderbare Land in einen trostlosen Sumpf verwandeln, während gleichzeitig am Amazonas der Regenwald gerodet wird, um uns künftig mit Rindfleisch zu versorgen.“ Wer Klima und Biodiversität in einem globalen Zusammenhang sieht, müsse der heimischen Landwirtschaft den Vorrang geben, so der 40jährige Landwirt aus dem ostfriesischen Timmel.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich gegen eine Novellierung des Europäischen Gentechnikrechts ausgesprochen. „So lange für Entwicklungen der neuen Gentechnik genauso Patente erteilt werden wie für die alte Gentechnik, erübrigt sich eine Diskussion darüber“, sagte Ralf Ehrenberg von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN anlässlich der Veröffentlichung einer Studie der Europäischen Kommission zum Thema. Wenn die neuen Methoden tatsächlich so viel näher an der klassischen Züchtung liegen wie behauptet, stelle sich doch die Frage, warum ihre Erfinder nicht den Sortenschutz nutzen, sondern Patentanträge stellen, warnt der 49jährige Ackerbauer aus dem hessischen Ziegenhagen: „Müssen wir erst regelmäßig Lizenzgebühren für unser gesamtes Saatgut zahlen, hätten wir einen wesentlichen Teil unserer unternehmerischen Freiheit verloren.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Baden-Württemberg
Die FREIEN BAUERN Niedersachsen, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe im Land, haben sich in einer Stellungnahme zur Ackerbau- und Grünlandstrategie der Landesregierung dagegen ausgesprochen, Naturschutz zum Produktionsziel zu machen. „Unser Produktionsziel ist die Erzeugung von hochwertigen Nahrungsmitteln in effizientester Weise und im Einklang mit der Umwelt“, sagte Christian Linne von der Landesvertretung der FREIEN BAUERN. Naturschutz werde durch die bäuerliche Wirtschaftsweise täglich gelebt und dürfe nicht von einer „almosenbehafteten Entlohnung aus öffentlichen Kassen“ abhängig sein, begründet der 48jährige Ackerbauer aus Sottmar im Braunschweiger Land seine Haltung und spricht sich für eine flächendeckend nachhaltige Landwirtschaft aus.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, haben sich erneut gegen eine Ausdehnung des Naturschutzes auf artenreiches Grünland und Streuobstwiesen ausgesprochen. „Das sind wertvolle Bestandteile unserer Kulturlandschaft, die durch bäuerliche Arbeit entstanden sind und durch bäuerliche Arbeit gepflegt werden“, sagte Peter Guhl von der Bundesvertretung der FREIEN BAUERN anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zur von der Bundesregierung geplanten Novelle des Naturschutzgesetzes: „Wir glauben nicht, dass Bürokraten vom grünen Tisch aus diese Naturschönheiten besser erhalten können als wir.“ Angesichts vielfältiger Förderprogramme auf Länderebene sei der Bestand der angeblichen Schutzgüter auch überhaupt nicht gefährdet, argumentiert der 56jährige Milchviehhalter aus Vorderhagen in Mecklenburg-Vorpommern.