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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
In wenigen Wochen jährt sich die Einführung der CO2-Steuer in Deutschland zum fünften Mal – sicherlich kein Grund zum Feiern. Denn ab 2026 soll sich die Abgabe weiter drastisch erhöhen, die Kosten für Heizen und Treibstoff könnten explodieren. Besonders hart trifft das auch viele landwirtschaftliche Betriebe. Die FREIEN BAUERN - Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe - nennen 3 Gründe, warum nach fünf Jahren die Zeit reif ist, die Landwirtschaft von der CO2-Steuer zu befreien:
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Der Biberbeauftragte des Bauernbundes Brandenburg, Bernhard Kalies, hat sich dafür ausgesprochen, dass die zum Schutz der Gewässer getöteten Biber künftig verwertet werden dürfen. „Diese Tiere weiterhin komplett entsorgen zu müssen, obwohl sie sehr schmackhaftes Fleisch und einen schönen Pelz haben, halte ich für wenig nachhaltig“, argumentiert der 69jährige Landwirt aus Ortwig im Oderland und schlägt vor, zeitgleich mit dem Wolf auch den Biber ins Jagdrecht aufzunehmen: „Wenn eine früher vom Aussterben
bedrohte Art durch totalen Schutz und massenhafte Vermehrung zur Landplage wird, muss wieder ein für die Kulturlandschaft verträgliches Gleichgewicht hergestellt werden.“ Alles andere schade dem wichtigen Anliegen des Artenschutzes in der Öffentlichkeit, so Kalies.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Konnen unsere Landwirte alle 83 Millionen Einwohner Deutschlands ernahren? Eine solche Frage stellt sich zwangslaufig bei Einschatzungen wie diesen: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“ – so Kanzler Merz vor einigen Tagen in Berlin. Der fruhere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg druckte es im Pioneer Briefing noch drastischer aus: „Ich glaube, wir leben bereits im Krieg.“
In Deutschland gibt es – noch – 250.000 bauerliche Betriebe. Tendenz: abnehmend. Thomas Frenk von den FREIEN BAUERN sagt, warum mehr und mehr Landwirte aufgeben: „Die Schere zwischen Aufwand und Ertrag geht immer weiter auseinander: Die Produktionskosten sind in den letzten Jahren stark gestiegen, wahrend die Verkaufserlose – etwa fur Getreide – gleichzeitig rucklaufig sind. Hinzu kommen zunehmend strengere politische Rahmenbedingungen, wahrend wir unsere Produkte weiterhin zu Weltmarktpreisen anbieten mussen. Das macht uns austauschbar und setzt uns mit standardisierter Massenware gleich. Von fairem Wettbewerb kann keine Rede sein. Die Summe all dieser Faktoren ergibt eine desastrose Situation fur die deutschen Bauern.“
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Jahrelang wurde nicht oder zu wenig gehandelt. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht am 8. Oktober mit seinem Nitrat-Urteil uberraschend die Bundesregierung verpflichtet, ein wirksames Aktionsprogramm fur den Gewasserschutz in Kraft zu setzen. Gemaß EU- Vorgaben war dies langst uberfallig.
Das Nitrat-Urteil konnte jetzt eine Chance zur eingehenden Ursachenforschung sein. Doch wieder sind aller Augen nur auf die Landwirte gerichtet – als seien sie die alleinigen Urheber der Gewasser-Belastung. Die FREIEN BAUERN fordern ausdrucklich, dass auch andere mogliche Eintragsquellen fur Nitrat - etwa Industrie, Verkehr, Abwasser – systematisch berucksichtigt und zur Verantwortung gezogen werden.
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Anfang des Jahres mussten die Verbraucher für Butter noch einen Rekordpreis zahlen. Als in den letzten Wochen die Butter-Preise drastisch sanken, war eine Erklärung schnell zur Hand: Die Milchproduktion sei ungewöhnlich hoch, das Überangebot drücke auf die Milchpreise. Tatsächlich stieg auch die Nachfrage nach abgepackter Butter spürbar an.
Doch Landwirt Jann-Harro Petersen von den FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe, widerspricht. Die Milchmenge liege – bezogen auf das gesamte Kalenderjahr – weiterhin rund ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Milchviehhalter aus Tating in Schleswig-Holstein erklärt den auffälligen Anstieg von 4 bis 5 Prozent im September damit, dass im selben Monat 2024 die Blauzungenkrankheit aufgetreten sei. Diese habe im Vorjahr für einen statistischen Einbruch gesorgt – was die diesjährigen Zahlen nur scheinbar steigen lasse.
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Rindfleisch entwickelt sich – laut BILD – zunehmend zum Luxusgut. Fur hochwertige Rindersteaks werden beim Metzger oder an der Fleischtheke im Supermarkt inzwischen Kilopreise von 40 bis uber 50 Euro verlangt. Wer sich jetzt uber den plotzlichen Preisanstieg wundert oder daruber klagt, hat lange die Augen vor den Tatsachen verschlossen, meint Alfons-Josef Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Seit August 2025 verstärkt Esther von Krosigk als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit die Bundesgeschäftsstelle der FREIEN BAUERN.
Sie übernimmt die Aufgaben von Reinhard Jung, der auf eigenen Wunsch aus der bundesweiten Verantwortung ausgeschieden ist. Wir danken Herrn Jung sehr herzlich für sein langjähriges Engagement und seinen Einsatz als Gründungsmitglied unserer Initiative.
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„Zuruck zur Natur“ – was seit uber hundert Jahren als Slogan durch die Kopfe geistert, wurde im Juni 2024 als „EU-Verordnung uber die Wiederherstellung der Natur“ in geltendes Recht gegossen. Mit der Verordnung soll der Verlust der Biodiversitat gestoppt und mindestens 20 % der Land- und Meeresflachen in der EU bis 2030 wiederhergestellt werden. Angestrebt wird beispielsweise die Renaturierung von Flussen und eine Aufforstung oder Wiederherstellung naturnaher Walder.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Fur viele bauerliche Betriebe scheint der Protest auf der Straße mittlerweile der einzige Weg zu sein, um bei politischen Vertretern ihres Berufsstandes Gehor zu finden. Denn Anfragen an die Ministerien fur personliche Gesprache werden haufig aus „terminlichen Grunden“ auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben.
In den Reihen der Landwirte brodelt es: Immer ofter ist zu horen, dass die Probleme in der Landwirtschaft uberhandnehmen – und das Hofesterben endlich gestoppt werden musse.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Im Hinblick auf die Wettbewerbsfahigkeit der Landwirtschaft hat sich die Merz-Regierung in diesem Fruhjahr mit ihren Versprechungen weit vorgewagt. So sah der Entwurf des Koalitionsvertrags von CDU/CSU und SPD ein umfassendes Programm vor, mit Eckpunkten wie:
- einem „schnellen Burokratieabbau“
- der Wiedereinfuhrung der gestrichenen Agrardiesel-Vergunstigungen bereits in den ersten Regierungsmonaten
- einer Summe von 1,5 Milliarden Euro fur den tierwohlgerechten Stallbau
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- Kategorie: FREIE BAUERN Deutschland
Heidelberg – Protest kommt bei der Herbst-Agrarministerkonferenz (vom 24.-26.9.25) von den Hauptakteuren der Landwirtschaft selbst: den Bauern.
Mit einer Demonstration am Donnerstag, den 25. September ab 9 Uhr wollen die FREIEN BAUERN, gemeinsam mit Vertretern des BDM und LSV Baden-Wurttemberg, auf die derzeit brennenden agrarpolitischen Themen aufmerksam machen.
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- Kategorie: FREIE BAUERN Brandenburg
Die FREIEN BAUERN Brandenburg befürchten einen Kurswechsel der Landesregierung in der Agrarumweltpolitik. „Bis vor kurzen hat Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt noch zielstrebig auf den im Koalitionsvertrag vereinbarten Abschuss von Wölfen hingearbeitet“, wundert sich FREIE BAUERN-Geschäftsführer Reinhard Jung: „Seit ihrer Trennung von Staatssekretär Gregor Beyer hören wir andere Töne – eine entsprechend angepasste Wolfsverordnung solle frühestens 2027 in Kraft treten, deren Inhalte sollen ergebnisoffen diskutiert und Entscheidungen auf Bundesebene abgewartet werden.“ Solche Vernebelungsrhetorik kenne man bereits von ihrem Vorgänger Axel Vogel, kritisiert der 59jährige Mutterkuhhalter aus Lennewitz in der Prignitz.