Bürokratie-Irrsinn: Fahrtenbuch für Fußwege auf dem eigenen Hof

KI-generierter Inhalt KI-generierter Inhalt Als eines der Top-Themen findet sich „Entbürokratisierung konsequent fortsetzen …“ als Punkt 23 auf der Tagesordnung der Agrarministerkonferenz, die noch bis zum 20. März in Bad Reichenhall stattfindet. Manch einer wird sich fragen: Wieso fortsetzen? Denn wo hat die Entbürokratisierung in der Landwirtschaft – von der alle Politiker zumindest konsequent reden – schon begonnen? 

Tatsächlich setzt sich der Bürokratie-Irrsinn fort: Auf dem Hof von Bäuerin Iris Tapphorn im niedersächsischen Lohne zeigt sich beispielhaft, warum in der deutschen Land- und Forstwirtschaft jährlich Bürokratiekosten in Höhe von 418 Millionen Euro anfallen. 

Für das Schieben einer Sackkarre, mit der Daunen und Federn etwa 50 Meter für die Weiterverarbeitung transportiert werden, soll Tapphorn einen „Sachkundenachweis“ erbringen. Also gegenüber den Behörden nachweisen, dass sie die Karre, die etwas größer als ein Koffer-Trolley ist, ordnungsgemäß bedienen kann. Zusätzlich soll sie ein Fahrtenbuch führen über die zu Fuß zurückgelegten 50-Meter-Touren auf dem eigenen Hof.

Gesehen bei „RONZHEIMER – Wie geht’s, Deutschland?“ auf Sat.1. „Völliger Wahnsinn, was ich hier erlebt habe,“ äußerte der BILD-Vizechef. 

Die FREIEN BAUERN laden Paul Ronzheimer ein, ihre Höfe zu besuchen und sich vor Ort ein Bild zu machen. Stoff für weitere Beispiele dürfte es genug geben – denn der Bürokratiedruck in der Landwirtschaft scheint kein Ende zu nehmen.

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