Die FREIEN BAUERN, Interessenorganisation der bäuerlichen Familienbetriebe in Deutschland, haben vor falschen Weichenstellungen bei der Information über tierische Lebensmittel gewarnt. „Wer eine Haltungskennzeichnung schnell einführen will und gleichzeitig eine Herkunftskennzeichnung auf die lange Bank schiebt, würde die Verbraucher täuschen und der bäuerlichen Landwirtschaft schaden“, kommentierte Marco Hintze, stellvertretender Bundessprecher der FREIEN BAUERN, aktuelle Überlegungen aus dem grün geführten Bundeslandwirtschaftsministerium. Wenn eine Information die Kaufentscheidung im Ladenregal positiv beeinflussen soll, dürfe sie keine wesentlichen Fakten ausblenden, so der 49jährige Landwirt aus dem brandenburgischen Krielow: „Vielleicht wäre es hilfreich, wenn die Bundesregierung mit Praktikern spricht und sich nicht auf einen Bauernverband verlässt, der allen Ernstes behauptet, Tierhaltung müsse sich neu erfinden.“

