Aufruf zur Demo am 28.1.2026

Fallende Preise, steigende Kosten und viel zu wenig Bewegung auf politischer Ebene – das darf so nicht bleiben. Seit Langem schon fordern die FREIEN BAUERN die konsequente Umsetzung von Artikel 148 GMO, der nur auf dem Papier besteht. Denn in der Praxis fehlen weiterhin fast flächendeckend Preis- und Mengenabsprachen.

Am Mittwoch, 28. Januar 2026, schließen sich die FREIEN BAUERN der von BDM e.V. initiierten Demo in München an, um ein starkes Zeichen zu setzen.  Für verbindliche Verträge vor Lieferung mit klaren Regelungen zu Preis, Menge, Qualität und Laufzeit ohne Ausnahmen. Da sich vor allem verantwortliche Politiker aus Deutschland der Umsetzung einer Vertragspflicht verweigert haben, fordern wir umgehend das Instrument des freiwilligen Lieferverzichts gegen Entschädigung freizuschalten.

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Bauernbund Brandenburg zum Berliner Kartoffelgeschenk: 4.000 Tonnen Raubtierkapitalismus

Als widerliche PR-Aktion zur Zerstörung regionaler Märkte hat der Bauernbund Brandenburg das von der Berliner Morgenpost unterstützte Projekt der sächsischen Osterland-Agrargesellschaft bezeichnet, in Berlin 4.000 Tonnen Kartoffeln zu verschenken, angeblich um das Klima zu schonen und Bedürftigen zu helfen. „Durch die gute Ernte sind Kartoffeln gerade billig, die Erzeugerpreise decken kaum die Produktionskosten“, sagte Bauernbund-Vorstand Timo Scheib.

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Die FREIEN BAUERN geben noch nicht auf - Mercosur stoppen!

Die FREIEN BAUERN geben noch nicht auf - in diesem Schreiben appellieren sie an die Europa-Abgeordneten, sich für die europäische Landwirtschaft einzusetzen und gegen den Mercosur-Deal zu stimmen.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,
sehr geehrter Herr Abgeordneter,
die EU-Mitgliedstaaten haben am Freitag das umstrittene Mercosur-Freihandelsabkommen mit mehreren südamerikanischen Staaten gebilligt. Dies ist jedoch noch nicht der Schlusspunkt. Denn nun liegt es maßgeblich an Ihnen, ob Sie dem Text zustimmen oder ihn ablehnen.

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Protest an den Autobahnen: Bauernbund Brandenburg gegen Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten

Rund 120 Landwirte haben am 8. Januar mit ihren Traktoren elf Autobahnzufahrten in Brandenburg blockiert, um ihren Protest gegen das geplante Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit den Mercosur-Staaten zum Ausdruck zu bringen. „Es ist unfair, unsere Landwirtschaft einer Konkurrenz auszusetzen, die aufgrund schlechterer sozialer und ökologischer Standards billiger produzieren kann und ihre Überschüsse um jeden Preis in den europäischen Markt drücken möchte“, sagte Bauernbund-Brandenburg-Mitglied Mario Ortlieb, der die Veranstaltungen mit dem YouTuber Thomas Essig organisiert hat:

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Protest-Auftakt der Bauern am 8. Januar 2026 - Klare Forderungen zum Mercosur-Deal

Nur aufgeschoben, leider nicht aufgehoben: Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten war für Mitte Dezember 2025 vorgesehen, wurde jedoch kurzfristig auf Januar verschoben. Mehrere EU-Staaten hatten sich skeptisch zu dem Deal geäußert oder wollten ihn sogar ablehnen.
Bevor es in wenigen Tagen einen neuen Anlauf in Sachen Mercosur gibt, hat der LsV Mecklenburg-Vorpommern zu einer Protestaktion aufgerufen. Die FREIEN BAUERN unterstützen die Initiative und rufen ihre Mitglieder und alle anderen Bauern zur Teilnahme auf.
Der Forderungskatalog zur Herstellung fairer Bedingungen für die bäuerliche Landwirtschaft ist lang. Bei den bevorstehenden Aktionen geht es insbesondere um die zwei Schwerpunkte Mercosur und die Besteuerung von CO2-Emmsissionen. Dazu haben die FREIEN BAUERN eine unmissverständliche Haltung:

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