FREIE BAUERN: Weg mit der CO₂-Steuer für die Landwirtschaft

KI-generierter InhaltIn wenigen Wochen jährt sich die Einführung der CO₂-Steuer in Deutschland zum fünften Mal – sicherlich kein Grund zum Feiern. Denn ab 2026 soll sich die Abgabe weiter drastisch erhöhen, die Kosten für Heizen und Treibstoff könnten explodieren. Besonders hart trifft das auch viele landwirtschaftliche Betriebe. Die FREIEN BAUERN - Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe - nennen 3 Gründe, warum nach fünf Jahren die Zeit reif ist, die Landwirtschaft von der CO₂-Steuer zu befreien:

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Selbstversorgung funktioniert nur durch Stärkung der Bauern

Können unsere Landwirte alle 83 Millionen Einwohner Deutschlands ernähren? Eine solche Frage stellt sich zwangsläufig bei Einschätzungen wie diesen: „Wir sind nicht im Krieg, aber auch nicht mehr im Frieden“ – so Kanzler Merz vor einigen Tagen in Berlin. Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg drückte es im Pioneer Briefing noch drastischer aus: „Ich glaube, wir leben bereits im Krieg.“ 

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Stellungnahme der FREIEN BAUERN zum Nitrat-Urteil vom 8. Okt. 25

Jahrelang wurde nicht oder zu wenig gehandelt. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht am 8. Oktober mit seinem Nitrat-Urteil überraschend die Bundesregierung verpflichtet, ein wirksames Aktionsprogramm für den Gewässerschutz in Kraft zu setzen. Gemäß EU- Vorgaben war dies längst überfällig.

Das Nitrat-Urteil könnte jetzt eine Chance zur eingehenden Ursachenforschung sein. Doch wieder sind aller Augen nur auf die Landwirte gerichtet – als seien sie die alleinigen Urheber der Gewässer-Belastung. Die FREIEN BAUERN fordern ausdrücklich, dass auch andere mögliche Eintragsquellen für Nitrat - etwa Industrie, Verkehr, Abwasser – systematisch berücksichtigt und zur Verantwortung gezogen werden.

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Preissenkung bei Butter: FREIE BAUERN fordern feste Verträge

KI-generierter InhaltAnfang des Jahres mussten die Verbraucher für Butter noch einen Rekordpreis zahlen. Als in den letzten Wochen die Butter-Preise drastisch sanken, war eine Erklärung schnell zur Hand: Die Milchproduktion sei ungewöhnlich hoch, das Überangebot drücke auf die Milchpreise. Tatsächlich stieg auch die Nachfrage nach abgepackter Butter spürbar an.

Doch Landwirt Jann-Harro Petersen von den FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe, widerspricht. Die Milchmenge liege – bezogen auf das gesamte Kalenderjahr – weiterhin rund ein Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Milchviehhalter aus Tating in Schleswig-Holstein erklärt den auffälligen Anstieg von 4 bis 5 Prozent im September damit, dass im selben Monat 2024 die Blauzungenkrankheit aufgetreten sei. Diese habe im Vorjahr für einen statistischen Einbruch gesorgt – was die diesjährigen Zahlen nur scheinbar steigen lasse.

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Weniger heimische Produktion = Abhängigkeit von fremden Märkten

Rindfleisch entwickelt sich – laut BILD – zunehmend zum Luxusgut. Für hochwertige Rindersteaks werden beim Metzger oder an der Fleischtheke im Supermarkt inzwischen Kilopreise von 40 bis über 50 Euro verlangt. Wer sich jetzt über den plötzlichen Preisanstieg wundert oder darüber klagt, hat lange die Augen vor den Tatsachen verschlossen, meint Alfons-Josef Wolff, Bundessprecher der FREIEN BAUERN, der unabhängigen Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe. 

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