Aufruf zur Demo am 28.1.2026

Fallende Preise, steigende Kosten und viel zu wenig Bewegung auf politischer Ebene – das darf so nicht bleiben. Seit Langem schon fordern die FREIEN BAUERN die konsequente Umsetzung von Artikel 148 GMO, der nur auf dem Papier besteht. Denn in der Praxis fehlen weiterhin fast flächendeckend Preis- und Mengenabsprachen.

Am Mittwoch, 28. Januar 2026, schließen sich die FREIEN BAUERN der von BDM e.V. initiierten Demo in München an, um ein starkes Zeichen zu setzen.  Für verbindliche Verträge vor Lieferung mit klaren Regelungen zu Preis, Menge, Qualität und Laufzeit ohne Ausnahmen. Da sich vor allem verantwortliche Politiker aus Deutschland der Umsetzung einer Vertragspflicht verweigert haben, fordern wir umgehend das Instrument des freiwilligen Lieferverzichts gegen Entschädigung freizuschalten.

Weiterlesen ...

Die FREIEN BAUERN geben noch nicht auf - Mercosur stoppen!

Die FREIEN BAUERN geben noch nicht auf - in diesem Schreiben appellieren sie an die Europa-Abgeordneten, sich für die europäische Landwirtschaft einzusetzen und gegen den Mercosur-Deal zu stimmen.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete,
sehr geehrter Herr Abgeordneter,
die EU-Mitgliedstaaten haben am Freitag das umstrittene Mercosur-Freihandelsabkommen mit mehreren südamerikanischen Staaten gebilligt. Dies ist jedoch noch nicht der Schlusspunkt. Denn nun liegt es maßgeblich an Ihnen, ob Sie dem Text zustimmen oder ihn ablehnen.

Weiterlesen ...

Protest-Auftakt der Bauern am 8. Januar 2026 - Klare Forderungen zum Mercosur-Deal

Nur aufgeschoben, leider nicht aufgehoben: Die Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten war für Mitte Dezember 2025 vorgesehen, wurde jedoch kurzfristig auf Januar verschoben. Mehrere EU-Staaten hatten sich skeptisch zu dem Deal geäußert oder wollten ihn sogar ablehnen.
Bevor es in wenigen Tagen einen neuen Anlauf in Sachen Mercosur gibt, hat der LsV Mecklenburg-Vorpommern zu einer Protestaktion aufgerufen. Die FREIEN BAUERN unterstützen die Initiative und rufen ihre Mitglieder und alle anderen Bauern zur Teilnahme auf.
Der Forderungskatalog zur Herstellung fairer Bedingungen für die bäuerliche Landwirtschaft ist lang. Bei den bevorstehenden Aktionen geht es insbesondere um die zwei Schwerpunkte Mercosur und die Besteuerung von CO2-Emmsissionen. Dazu haben die FREIEN BAUERN eine unmissverständliche Haltung:

Weiterlesen ...

Frankreich, Italien, Polen: Europas letzte Bremser beim Mercosur-Deal?

Das Ja des Bundeskabinetts zum Mercosur-Freihandelsabkommen mit Südamerika in der vergangenen Woche ist ein klares Nein gegenüber der deutschen Landwirtschaft. Fakt ist: Die Merz-Regierung zählt zu den stärksten Befürwortern des Abkommens. Es geht ihr vor allem um die Interessen großer Auto- und Chemiekonzerne, deren Exporte in Richtung Lateinamerika wachsen werden. 
Eine gesunde und leistungsfähige europäische Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz sowie Menschenrechte – all dies ist dagegen zweitrangig. Gerade hat eine Studie aufgedeckt, dass der umstrittene brasilianische Fleischkonzern JBS einer der Haupt-Gewinner des Mercosur-Deals sein wird. Der Konzern steht regelmäßig wegen Umweltzerstörung, insbesondere der Abholzung von Wäldern, sowie Korruption und hohen Treibhausgasemissionen in der Kritik.

Weiterlesen ...

FREIE BAUERN erzielen vor Gericht erneut Erfolg gegen taz-Redakteur Jost Maurin

Das Landgericht Halle hat in dem Verfahren der FREIEN BAUERN (Az. 4 O 198/23) den taz-Redakteur Jost Maurin dazu verurteilt, es zu unterlassen, wörtlich oder sinngemäß zu sagen: „Die Organisation FREIE BAUERN hat nun bestätigt, dass sie mit der rechtsradikalen Partei kooperiert.“
Nachdem das gleiche Gericht vor Monaten bereits eine gleichlautende einstweilige Verfügung gegen Herrn Maurin erlassen hatte und der Journalist wegen Verstoßes gegen diese Verfügung ein Ordnungsgeld von 500 € zahlen musste, könnte man meinen, dieses neuerliche Urteil habe keinen Neuwert mehr. Doch Jost Maurin berichtet in der taz weiterhin tendenziös über die FREIEN BAUERN und hat über seinen Rechtsanwalt bereits angekündigt, auch dieses Urteil mit einer Berufung vor dem Oberlandesgericht Naumburg anzugreifen.

Weiterlesen ...

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.