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Die FREIEN BAUERN, Interessenvertretung bäuerlicher Familienbetriebe in Deutschland, haben einen juristischen Erfolg gegen den taz-Journalisten Jost Maurin erzielt. Nach einem Hinweis des Oberlandesgericht Naumburg auf die mangelnden Erfolgsaussichten zog Maurin seine Berufung zurück. Damit ist ein Urteil des Landgericht rechtskräftig, das zuvor zugunsten der Organisation ausgefallen war.
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Die europäische Landwirtschaft befindet sich zunehmend in einer Zange: Aus dem Westen strömen durch das Mercosur-Abkommen seit 1. Mai Agrar-Billigprodukte herein, im Osten drängt die Ukraine – eines der größten Agrarländer Europas – auf den EU-Beitritt. Dieser ist greifbar nahe: Am 16. Juni will die Europäische Kommission bei einem Treffen der Europaminister vorschlagen, die ersten Verhandlungskapitel zu eröffnen.
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Brasilien legt in puncto Rinderexport nach: Im Bundesstaat Rio Grande do Sul entsteht eine Großanlage mit bis zu 22.000 Tieren, die in alle Welt verschifft werden. Es ist eine Export-Maschinerie: Auf dem Gelände der Fazenda Sentinela gibt es 110 Warte- und Treibbereiche und kilometerlange Futtertröge. Die Schiffsreisen – hauptsächlich in den Fernen Osten – dauern bis zu 30 Tagen.
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Kurztext: Der FREIE BAUER Joachim Pehle verteidigt die Zusammenarbeit mit Großschlachtereien wie Tönnies und Westfleisch, da kleinere Metzgereien kaum noch selbst schlachten. Allzu oft ist die Fleischindustrie jedoch der Buhmann in der Öffentlichkeit. Pehle verweist auf einen Fall der einseitigen Berichterstattung des WDR und warnt vor den Folgen für Schweinemäster, wenn den Fleischkonzernen Arbeitskräfte fehlen.
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Am 1. Mai ist das Mercosur-Abkommen vorläufig in Kraft getreten – nun sorgt Brasilien bereits für den ersten handfesten Skandal, weil in der Rindermast weiterhin in der EU verbotene Antibiotika eingesetzt werden. Ab September fliegt Brasilien von der EU-Zulassungsliste: Rind, Geflügelt und Eier dürfen nicht mehr nach Europa exportiert werden. Aber warum wird ihnen eine Frist von 4 Monaten gewährt? fragen die FREIEN BAUERN. Die Verbraucher hier müssen sofort geschützt werden!
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Liebe Mitglieder, Berufskollegen und Interessierte,
hiermit möchten wir Euch herzlich zu unserem Deutschlandtreffen der FREIEN BAUERN am 23. Juni 2026 auf den Milchhof Reeßum KG einladen. Neben der Besichtigung des Milchhofs Reeßum wollen wir aktuelle agrarpolitische Entwicklungen diskutieren, Erfahrungen austauschen und einen gemeinsamen Tag im Kreis engagierter Berufskollegen verbringen.
Alle Informationen zum Ablauf, zur Anmeldung sowie zu Übernachtungsmöglichkeiten findet Ihr in der beigefügten Einladung. Wir freuen uns auf Eure Teilnahme und viele gute Gespräche. Einladung
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Es ist eine Mär, dass steigende Lebensmittelpreise den Bauern zugutekommen – für manche Produkte wie Weizen erhalten sie real kaum mehr als vor Jahrzehnten. Den größten Gewinn machen stattdessen große Lebensmittelkonzerne und Spekulanten an den globalen Rohstoffbörsen. Dies alles führt zu einer problematischen Schieflage auf dem weltweiten Lebensmittelmarkt.
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Die Naturwiederherstellungsverordnung (W-VO) sorgt weiter für Kritik: Nach Ansicht verschiedener Verbände greift sie in bestehende Nutzungsrechte ein. Die FREIEN BAUERN lehnen die Verordnung ab. In der breiten Öffentlichkeit bleibt das Thema randständig; große Leitmedien berichten bislang kaum darüber.
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Der Krieg kennt stets viele Verlierer und nur wenige Gewinner - man könnte sie auch Profiteure nennen. Der britische Ölriese BP ist fraglos einer von ihnen: Zu Jahresbeginn hat das Unternehmen seinen Gewinn mehr als verdoppelt. Die durch den Iran-Krieg ausgelösten Preissprünge am Ölmarkt trugen dazu bei.
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Liebe Mitglieder,
die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Betriebe verschärfen sich weiter – und das in einer Zeit, in der Stabilität und Versorgungssicherheit wichtiger wären denn je. Gerade vor dem Hintergrund internationaler Krisen und kriegerischer Auseinandersetzungen wird deutlich, wie verletzlich unsere Abhängigkeiten geworden sind.
Wir haben uns deshalb mit einem klaren Schreiben an die Bundesregierung gewandt. Darin benennen wir die aktuellen Missstände in der Agrarpolitik und machen deutlich, was sich dringend ändern muss.
Das vollständige Schreiben findet ihr hier.
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Die Lebensmittelpreise steigen seit Monaten spürbar – der Nahostkonflikt hat die Situation zusätzlich verschärft. Das Dilemma betrifft beide Seiten: Erzeuger ebenso wie Verbraucher. Während letztere immer tiefer in die Tasche greifen müssen und Schwierigkeiten haben, zentrale Ausgaben wie Energie, Mobilität und Lebensmittel zu bewältigen, geraten viele Agrar-Betriebe wirtschaftlich massiv unter Druck. Die Folge: Das Höfesterben nimmt zu. „Die Preise im Supermarkt steigen – aber die Bauern sehen davon fast nichts. Das Geld bleibt im System hängen, vor allem im Handel“, erklärt die Landwirtin Frieda Salzwedel von den FREIEN BAUERN.
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Bilder eines Frachters, der mit Tausenden Rindern aus Uruguay beladen war und aufgrund fehlender Entladegenehmigung vor der türkischen Küste ausharren musste, gingen im vergangenen November um die Welt. Im Innern des Schiffes litten die Tiere unter dem langen Transport und der schlechten Versorgungslage, sie standen über Wochen in ihren eigenen Exkrementen, waren verletzt, krank. Viele der Kühe an Bord waren im trächtigen Zustand verladen worden, während der monatelangen Reise wurden weit über hundert Kälber geboren. Sie starben oder verschwanden. (Link zum Beitrag)